Wandern im Inselinneren von Gran Canaria
November 2, 2009 1:58 pm SpanienDas Inselinnere von Gran Canaria zeichnet sich vor allem durch die felsige Landschaft aus, die mit Fichtenwäldern durchzogen ist. Die markantesten Berge und Felsen auf der Insel sind der Roque Nublo, der Roque Bentaiga und der Pico de las Nieves. Die ersten beiden Felsen waren schon bei den Altkanaren als Kult und Wohnstätte bekannt. Vor allem am Roque Bentaiga gibt es eine grosse Zahl von Höhlenwohnungen, Grabhöhlen und Speicherhöhlen für die Ernteüberschüsse. Der Pico de las Nieves ist mit 1949 m der höchste Berg von Gran Canaria.
Wer einen Wanderurlaub auf Gran Canaria verbringen will ist dort hervorragend aufgehoben. Die Insel bietet viele unterschiedliche Landschaftstypen. Von imposanten Canyons im Süden, Kiefernwald im Zentrum und Nordwesten bis zum Laubwald aus Kastanien im Norden. In manchen Barrancos sehen wir noch die Reste des früher den ganzen Norden und das Zentrum von Gran Canaria bedeckenden Lorbeerwalds. In der Zwischenzone zwischen dem Lorbeerwald und dem Kiefernwald finden sich noch im Norden kleinere Inseln der Baumheide.
Die beste Gelegenheit diese Naturschätze zu erkunden ist eine Wanderung zu unternehmen. Gran Canaria bietet viele Kilometer ausgebaute Wanderwegen. Einige verlaufen auf den alten Caminos Reales und Pilgerwegen die einstmals die ganze Insel durchzogen.
Der wichtigste Wallfahrtsort auf Gran Canaria ist Teror im Nordosten von Gran Canaria. Sternförmig ziehen sich zu diesem Ort eine Vielzahl von Pilgerwegen von allen Gebieten von Gran Canaria hin die heute vor allem von den Wanderern genutzt werden.
Als Standort für einen Wanderurlaub eignen sich vor allem die nördlichen Gebiete Agaete, Arucas, Santa Brigida sowie im inneren der Insel Tejeda und San Bartolome de Tirajana. In den vorgenannten Orten gibt es auch Hotels die vor allem auf den Natururlauber spezialisiert sind.
