Südtirol – Italien ohne Meer aber dafür mit vielen Angeboten
Juni 24, 2008 2:00 pm ItalienWer an Südtirol denkt, bringt damit klassische Weinberge und typische Weinanbaugebiete in Verbindung. Hier gibt es so viele Weinbauern wie sonst nirgends. Die Weinanbaugebiete sind Einnahmequelle Nr. 1 in Südtirol. Dicht gefolgt werden sie von der Tourismusbranche und dem Apfelanbau. Aber auch das Geschäft mit dem Südtiroler Speck ist weltweit bekannt. Jedoch gibt es hier in Südtirol seit rund 2.000 Jahren Weinbauern, die jedes Jahr darauf aus sind, die besten Weine der Welt herzustellen. Alles in allem betrachtet, haben die Südtiroler mehr von Italien als von Tirol. Daher ist es durchaus angebracht, dass sie bereits seit Jahren zu Italien gehören.
Südtirol gilt als eine der burgenreichsten Regionen Europas, was darauf zurückzuführen ist, dass schon damals gerade die Adeligen und Reichen dieses Gebiet als bevorzugtes Wohngebiet gewählt hatten. Südtirol hat vieles zu bieten. Und vor allem für die Urlauber, die gerne Italien einmal aus der etwas anderen Perspektive betrachten wollen, ist hier genau die richtige Urlaubsregion. Südtirol – Italien ohne Meer.
Dennoch gibt es zahlreiche Seen, wie der Kalterer See und die Montiggler Seen. Auf ihnen muss kein Wassersportler auf seine geliebten Surf- und Segeltouren verzichten. Denn diese Seen bieten Erfrischung der ganz besonderen Art. Und die ist auch in Südtirol bitter nötig. Denn, man mag es kaum glauben, auch hier existieren Temperaturen ähnlich hoch wie in Sizilien oder in Sardinien. Die Segel- und Surfanhänger finden hier aufgrund des Talaufwindes ihre volle Erfüllung auch ganz ohne Meer. Aber auch für die ganze Familie ist hier der Spaßfaktor sehr hoch. So zum Beispiel im Erlebnisbad am Großen Montiggler See. Denn dort steht die mit 130 Metern längste Wasserrutsche Italiens. Wer sich also auf das Abenteuer Erlebnisbad einlässt, muss wirklich auch viel Mut beweisen. Badetemperaturen gibt es hier bis Mitte Oktober. Denn aufgrund des milden Klimas sind alle Seen so aufgeheizt, dass durchaus auch nach der Ferienzeit das Wasser genossen werden kann. Aber auch schöne Städtchen wie Meran oder Bozen sind dringend bei einem Südtirolurlaub zu empfehlen.
Gerade bei der Nennung der Südtiroler Stadt Bozen wird jeder Radsportler – egal ob als Hobby oder auch Leistungssport – seine helle Freude haben. Den Radwege wie der Etschradweg, der sich über eine Länge von 40 Kilometern erstreckt, laden zu gemütlichen Radtouren ein. Aber nicht nur der Drahtesel ist hier an der Etsch ein Ausrüstungsgegenstand der mitgeführt werden muss. Auch Kletterfreunde, Wanderer oder eben Raftig-Fans können hier in vollen Zügen ihren Urlaub genießen. Die informativ ausgestatteten Wanderwege geben Auskunft über die Weinanbaugebiete und deren zugehörigen Anwesen und Bugen. Viele Gaststätten und Restaurants laden zu einem kleinen Zwischenstopp ein, wo deftige Südtiroler Köstlichkeiten genau so genossen werden können, wie der überall bekannt Wein aus der Italienischen Region. Aber auch herrliche Burgwanderungen bieten dem Urlauber Einblicke in das mittelalterliche Leben der Winzer und Schlossherren. Gute Wanderprofis müssen unbedingt eine Tour zur Bletterbachschlucht unternehmen. Denn diese Schlucht liegt am Fuße des Gipfels des Weißhorns. Dies ist ein Bergmassiv der Dolomiten. Dolomiten ist das Stichwort für Bergsteiger. Versierte Gipfelstürmer genau so wie Hobby-Kraxler haben hier unzählige Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Wer durch das Bergsteigen ordentlich ins Schwitzen kommt, der kann sich ja in einem der zahlreichen Bergseen Abkühlung verschaffen. Aber Vorsicht, durch die schneebedeckten Gipfel der Dolomiten, ist auch das Wasser in den Bergseen dementsprechend frisch. Hat man den Gipfel erklommen, werden einem Bergsteiger zahlreiche schneebedeckte Terrains sowie meterlange Eiszapfen zur Schau gestellt.
