Rumänien und Dacia
April 24, 2009 9:36 am RumänienWenn man in Rumänien Urlaub machen möchte, bekommt man einiges geboten. Strahlend weiße Strände, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Berge und Wälder, Burgen und vieles mehr. Man findet in den großen Städten das Moderne der westlichen Welt, aber wird auch mit Dingen konfrontiert, die hier bei uns eigentlich undenkbar scheinen. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Autobahn von Bukarest nach Piteşti (ausgesprochen Pitesk) begutachtet. Zahlreiche Schlaglöcher verlangen den Autos einiges ab und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 Stundenkilometern wird so schon freiwillig eingehalten. Man braucht schon ein sehr robustes Auto um diese „Buckelpisten“ heil zu überstehen. Wie vorteilhaft ist es doch, dass sich gerade in einer solchen Umgebung die Tochterfirma von Renault niedergelassen hat, genauer gesagt in der Nähe von Piteşti.
Piteşti ist eine der Großstädte in Rumänien. Diese Stadt ist eine Universitätsstadt und mit seinen fast 170.000 Einwohner schon recht dicht besiedelt. Der Fluss Arges fließt durch diese Stadt. Er trägt den Namen des Bezirkes, dem Piteşti zugeordnet ist. Wenn man von Piteşti hört, denkt man sofort an Dacia. Vor allem der Dacia Sandero und der Dacia Logan sind sehr bekannt und in Deutschland auch sehr beliebt. Dieses Auto meistert die Autobahnen Rumäniens mit Bravour – also sind die deutschen Autobahnen ein leichtes.
Sicherlich wird es noch einige Zeit dauern, bis sich Rumänien wieder zum Publikums- und Tourismusmagneten entwickelt, aber wenn die wirtschaftlichen Entwicklungen in allen Bereichen so gut voran schreiten wie derzeit im Dacia-Werk, dann wird auch Rumänien bald wieder in voller Blüte erstrahlen.
