New York – Großstadt an der amerikanischen Ostküste
März 7, 2009 10:18 am USAFrüher war es noch stets üblich, mit Fähren einzureisen. Heutzutage überquert man die Meere der Welt stets im Form des Fliegens. In ungefähr 6 bis 7 Stunden erreicht man von den großen deutschen Flughäfen die Weltmetropole New York. Weltliche Hauptstadt des Schauspiels, der Mode und der unbegrenzte beruflichen Möglichkeiten aufgrund aufblühender Wirtschaft. Manch einer würde zwar viel lieber per Schiff einreisen, doch die Flugzeiten, die gerade Geschäftsreisende anlocken, lassen sich in mittlerweile kaum noch toppen. Zentraler Sammelpunkt vieler Touristen ist in New York selbst erst einmal der John F. Kennedy Airport. Bei Inlandsflügen steuert man den weitaus kleineren Flughafen La Guardia an, der etwas zentraler liegt. Hier warten dann schon zahlreiche Shuttle- und Transferbusse auf mitfahrendes Publikum. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch per Taxi, erreicht man in 20 Minuten das Stadtzentrum Manhattan.
Hier lassen sich dann am zweiten Tag des Besuchs sämtliche Sehenswürdigkeiten, die die Stadt so auszeichnen, besichtigen. Südwestlich von Manhattan liegt die kleine Insel Ellis Island, die über eine Fährstrecke erreicht werden kann. Die Fähre kreist über 3 Stationen vor Manhattan. So erreicht man auch Liberty Island sehr schnell, wo man aussteigen und die Statue umlaufen kann. Ohne Vorbuchung kann man die Statue leider nur von außen betrachten, die glücklichen Touristen haben die Möglichkeit, auch in die Statue hinein und hinauf zu gehen.
Eines der bedeutenden Sehenswürdigkeiten ist sicher auch das Empire State Building, das Wahrzeichen von New York. Hier benötigt man keine vorbezahlten Tickets und erreicht durch einen Hochgeschwindigkeits-Fahrstuhl die Aussichtsplattform in Kürze. Der Ausblick über die Skyline der Stadt ist beeindruckend und weitreichend. Die Wolken hängen hier relativ tief und so erscheint die Stadt in einem besonderen Bild unter einzigartigem Lichtspiel.
Besonders ratsam ist ein solcher Besuch auch zu späten Abendstunden in Zweisamkeit als romantischer Abendausklang. Östlich von Brooklyn liegt eine weitere Anlaufsstelle für Aktion dieser Art. Denn auch Coney Island mit seinem Aquarium ist gern genutzter Anlaufpunkt für Ausflüge zu zweit.
Eine Stelle der Besinnung stellt der Ground Zero genannte Platz dar, auf dem einst, vor dem weltbewegenden Anschlag im Jahre 2001, die Twin Towers standen. Dieses Ereignis vereinte die Welt in einem kleinen gemeinsamen Nenner – dem der Bekämpfung des Terrorismus. Auch heute findet man hier noch unzählige Gedenktafeln zur Erinnerung an dieses traurige Bild, das jedermann noch im Hinterkopf hat und damals tagelang Zeitungen und Fernsehsendungen füllte. Um sich ein wenig von den vielen Kommentaren, die den Besuch am Ground Zero begegnen, zu erholen, kann man von hier ab jederzeit bequem einen Abstecher in den Central Park machen. Der Park ist perfekt geeignet für Jogger, die sich hier bereits frühmorgens tummeln. Aber auch Liebespärchen und Künstler sind hier reichlich anzutreffen. Ein Ort im Grünen, ein Ort der Ruhe und fernab der Hektik dieser 22 Millionen Einwohner zählenden Großstadt.
Wer New York gerne kulturell voll ausschöpfen möchte, wird dagegen sicherlich nicht am Museum of Modern Art herumkommen. Es ist berühmt für seine hohe Zahl an in der Kunstgeschichte bedeutenden Werken. So hängen hier Design-Werke, Fotografien, Drucke und Skulpturen von Moore, Calder, Paolozzi, Cezanne, Mondrian, Picasso oder Warhol. Zudem besitzt das Museum eine Bibliothek mit über 300.000 Bänden. Auch diverse Sonderausstellungen runden das Programm immer wieder ab.
