La Gomera – Paradies für Naturliebhaber

2:43 pm Spanien

La Gomera ist die zweitkleinste der kanarischen Inseln. Sie ist vom Massentourismus bis heute verschont geblieben. Das liegt vielleicht auch an der Geologie der Insel. La Gomera ist eine Vulkaninsel, was man ihr auch an sehr vielen Stellen ansieht. Wer seinen Urlaub dazu nutzen will Ruhe und Erholung zu finden, ist auf La Gomera goldrichtig.

Die atemberaubende Landschaft dieser Insel weckt beim Urlauber ein Gefühl tiefer Ruhe und Zufriedenheit. La Gomera wirkt von oben betrachtet wie ein riesiger Vulkankegel. Ein Gebirgszug umzieht die gesamte Insel. Sehr viele Schluchten und Täler durchziehen La Gomera. Wanderungen durch diese Täler bieten sich geradezu an. Belohnt wird man mit wunderschönen Ausblicken und grandiosen Naturwundern. Aufgrund der Tatsache, dass La Gomera von einem Gebirgszug umgeben ist, gibt es auf der Insel ein starkes Klimagefälle. Die Wolken regnen im Norden der Insel ab, weshalb dieser sich in einem satten Grün präsentiert. Im Gegensatz dazu ist der Süden der Insel vom kargen Vulkangestein geprägt. Die Temperaturen auf der Inseln schwanken das Jahr über so gut wie gar nicht. Egal zu welcher Jahreszeit man anreist, es herrschen immer frühlingshafte Temperaturen.

Ein Highlight der Insel sind die Lorbeerwälder, die sich in der Mitte La Gomeras befinden. Diese Wälder sind ständig leicht von Nebel eingehüllt, was ihnen ein mystisches und geheimnisvolles Aussehen verschafft. Diese Wälder sind übrigens die größten zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde. Das Gebiet, in dem dieser Wald liegt gehört zum Nationalpark Garajonay, welcher seinerseits auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes steht. Aber dieser Wald ist natürlich lange nicht das einzige Naturhighlight der Insel. Berühmt sind die sogenannten Los Organos. Das sind die Überreste eines freigewitterten Vulkanschlots. Sie haben eine sechseckige Form und sehen deshalb so aus, als wären sie von Menschenhand erschaffen worden.

Da der Tourismusverband der Insel großen Wert auf Urlaub in Einklang mit der Natur legt, sollte man bedenken, dass die Erreichbarkeit gerade kleinerer Orte, manchmal etwas schwierig sein kann. Es gibt aber ein gut ausgebautes Straßennetz auf dem auch Busse verkehren. Diese halten übrigens auch bei Handzeichen, so dass man überall auf der Strecke zusteigen kann. Vorbildlich ausgebaut sind dagegen die Wanderwege La Gomeras. Kein Wunder, denn schließlich gilt La Gomera als Wanderparadies und wird in der Mehrzahl auch von Wanderern und Naturliebhabern besucht.

Kulinarisch gesehen hat La Gomera einiges zu bieten. Die afrikanische Küche fließt in die typisch spanische Küche mit ein und lässt so ein bemerkenswertes Geschmackserlebnis entstehen. Die Gerichte auf der Insel sind in der Mehrzahl einfach, aber doch raffiniert. Fisch und andere Meeresfrüchte dominieren hier natürlich und sind auch uneingeschränkt zu empfehlen.

Für eine sehr interessante Besonderheit der Insel sind die Bewohner La Gomeras verantwortlich. Sich sind nämlich die einzigen Menschen weltweit, welche sich in einer Pfeifsprache verständigen. Diese Sprache entstand durch die einzigartige Geologie der Insel. Sie ist hervorragend dazu geeignet sich über die unzähligen Täler hinweg zu unterhalten.

Wer Urlaub abseits von Hotelburgen und lauten Diskotheken sucht, wer vom Massentourismus verschont bleiben will und stattdessen auf Urlaub im Einklang mit der Natur setzt, sollte einen Aufenthalt auf La Gomera ernsthaft in Betracht ziehen.

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