Perfekte Entspannung im größten Thermalbade-Ort der Alpen

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Vor einer imposanten Bergkulisse Thermalbaden und das an 365 Tagen im Jahr – Leukerbad im Schweizer Kanton Wallis macht’s möglich. Obwohl hier nur gut 1500 Einwohner leben, hat sich die Gemeinde als größter Thermalbade- und Wellnessort der Alpen einen Namen gemacht. Schon zur Römerzeit wusste man die heißen Quellen von Leukerbad zu schätzen und zu nutzen. Kein Wunder also, dass der Ort in Sachen Tourismus eine Art Vorreiterrolle in der Schweizer Alpenregion übernahm. Mit stolzen 30 Thermalwasser-Becken gehört Leukerbad zu den Attraktionen der an Sehenswürdigkeiten nicht armen Region Wallis in der Schweiz. In den vier öffentlichen Bädern mit einem Thermalwasser-Vorkommen von insgesamt 3,9 Millionen Litern täglich (dem größten in ganz Europa) findet man mit jedem Budget die passende Gelegenheit zum Entspannen – vor einem Panorama, das seinesgleichen sucht.

Allein das Burgerbad bietet zehn Thermalbäder mit einer Wassertemperatur zwischen 28°C und 43°C, eine Natursteingrotte, Schwallduschen und mit der ersten xtube-Reifenrutsche der Schweiz erstklassigen Wasserspaß – nicht nur für die Kleinen. Eher ruhig und entspannt geht es in den Lindner Alpenthermen, der größten und höchstgelegene Medical- & Alpine Wellness-, Beauty-, Sauna- und Thermalbadeanlage Europas zu. Auch das Volksheilbad und das Rehabilitionszentrum bieten individuelles Badevergnügen von Sprudelbecken über Dampfbädern und Jacuzzis bis zu Aqua-Fit an. In allen vier Einrichtungen locken darüber hinaus Events wie Frühstück im Wasser, Kino im Pool oder Vollmondbaden stets zahlreiche Gäste an.

Für die vollkommene Entspannung warten in Leukerbad sage und schreibe 250 Wellnessanwendungen darauf, von erholungshungrigen Gästen entdeckt zu werden. Neben Klassikern wie Aromabädern, Ayurveda und Thalasso werden auch lokale Besonderheiten wie das Walliser Traubenkern Treatment geboten. Mal wieder richtig durchatmen kann man ergänzend auf einer der vielen Wanderrouten der Region, die auch landschaftlich einiges zu bieten hat. So kann man beispielsweise bei einer Wanderung auf den Spuren von der Leuk-Leukerbad Bahn allerlei Spannendes und Wissenswertes rund um den 1967 eingestellten Bahnbetrieb entdecken, während die Gemmibahn Touristen zum Gemmi-Pass zwischen den Kantonen Bern und Wallis hinauffährt, von wo aus es sich im Sommer hervorragend nach Kandersteg oder Adelboden wandern lässt. Die Torrent-Bahnen führen zum gleichnamigen Skigebiet mit über 50 km Piste, das in den Sommermonaten ebenfalls für ausgiebige Wanderungen genutzt wird.

Abgerundet wird das umfangreiche Sport- und Freizeitangebot durch die Ortseigene Sportarena, in der u.a. ganzjährig Eisgelaufen sowie Hockey, Curling und Tennis gespielt werden kann. Verschiedene Geschäfte, Boutiquen und Weinshops laden derweil zu einem gemütlichen Einkaufsbummel ein, während in zahlreichen Restaurants die Gaumen der Gäste mit regionalen Spezialitäten und internationaler Haute Cuisine verwöhnt werden. Sehr viel entspannender als in Leukerbad kann ein Urlaub wirklich nicht sein.

Kunstmuseum, Fachbibliothek und Kupferstichkabinett

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All das gibt es in Basel zu sehen. Im Kupferstichkabinett sind weit über 3.000 Bilder, Zeichnungen und Graphiken zu bestaunen. Albrecht Dürer und Joseph Beuys sind nur zwei der namhaften Künstler, die hier ausgestellt sind. Das Kupferstichkabinett bietet die größte Sammlung seiner Art in der Schweiz.
Jeder, der ein echter Kunstliebhaber ist, muss das Kunstmuseum in Basel besuchen. Hier kann man Werke betrachtet, die in dieser Art der Sammlung und in dem Umfang bereits weltweit einzigartig ist. Bei dem Kunstmuseum handelt es sich auch um das älteste europäische öffentliche Museum.
Jeder Besucher wird sich wundern, warum hier so viele unzählige Werke von Hans Holbein ausgestellt sind. Dies liegt daran, dass die Gründerfamilie des Museums – Familie Amerbach – sehr freundschaftliche Kontakte zur Künstlerfamilie Holbein pflegte. Auch mit Erasmus von Rotterdam war die Familie eng befreundet. Die ganzen Holbein-Werke sind deshalb in diesem Museum ausgestellt, weil die Familie Amerbach die private Sammlung von Holbein kaufte, und hier zur Ausstellung veröffentlichte. Mittlerweile zieren das Museum zahlreiche Meisterwerke, so dass sich die Ausstellungsräume jetzt sogar über zwei Stockwerke ausbreitet. Man kann Kunst aus dem 15. Jahrhundert bis heute bewundern. Der Kunstfreund kann hier Werke von Lucas Cranach, Paul Gaugin, Peter Paul Rubens und Vincent van Gogh bewundern. Aber auch Edvard Munch und Picasso-Werke sind hier zu sehen. Für Kunstfreunde ist ein Besuch in dem Museum in Basel schon fast Pflicht. Denn es handelt sich hier um eine Sammlung von Werken, die in ihrer Art weltweit einzigartig ist. Ein weiteres Pfund, mit dem der Basel Tourismus wuchern kann, ist die Tatsache, dass es sich um das älteste öffentliche Museum in Europa handelt. Der künstlerische Schwerpunkt im Kunstmuseum in Basel liegt beim Expressionismus, dem Kubismus und dem Surrealismus, wie aber auch der Dadaismus. Einen Besuch ist dieses Museum auf jeden Fall wert, wenn man in der Schweizer Stadt Basel zu Gast ist.

Das Kanton Wallis in der Schweiz

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Wallis ist ein Kanton (ähnlich den deutschen Bundesstaaten) in der Schweiz mit 289.000 Einwohnern und zählt zu den bekanntesten Urlaubsregionen der Schweiz. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 5224 km² entlang des Flusses Rhone, vom Rhonegletscher bis zum Genfer See. Umgeben wird Wallis, das in der Südschweiz liegt, von Italien im Süden, Frankreich im Südwesten und den Schweizer Kantonen Vaud und Bern, bzw. Uri und Ticino im Norden und Osten.

Das Kanton befindet sich in einem Tal der Schweizer Alpen und ist dementsprechend von hohen Bergen umgeben, darunter die sich im Süden (Walliser Alpen) befindlichen Dufourspitze (mit 4634 Metern der höchste Berg der Schweiz) und das bekannte Matterhorn (4478 Meter). Zudem liegen die drei größten Gletscher der Alpen im Kanton Wallis.

Sprachlich lässt sich das Kanton in 2 Teile aufteilen: der östliche, in dem Deutsch gesprochen wird und der westliche, französischsprachige, der mit 2/3 der Einwohner dominantere Sprachraum.

Das Klima in Wallis ist durch die geschützte Tallage recht trocken, paradoxerweise aber durch die Wassermengen in Schnee- und Eisform auf den Bergen und Gletschern jedoch auch eine der feuchtesten Regionen der Schweiz. So liegen wenige Kilometer neben ganzjährig schneebedeckten Gipfel klimatisch milde Orte an denen selbst Mandelbäume gedeihen.

Wallis wurde im Jahre 25 v. Chr. von den Römern erobert und "Vallis Poenina" (Oberes Rhone Tal) genannt. Nachdem es zwischenzeitlich zu der Provinz Rätien gehörte, wurde es im 5. Jahrhundert von Burgundern (im Süden) und Allemannen (im Norden) besetzt. Im Jahr 999 übernahm Bischof von Sitten die Herrschaft über beide Teile von Wallis und nachdem Wallis, das mittlerweile unter gemeinsamer Herrschaft stand, im 16. Jahrhundert die Unabhängigkeit von der bischöflichen Herrschaft erlangte, wurde es 1802 von Napoleon I. zur unabhängigen Republik erklärt. Im Jahr 1815, nachdem es für wenige Jahre Frankreich angegliedert war, trat das Kanton der Schweiz bei und verabschiedete 1907 die erste eigene Verfassung.

Zu den wichtigsten Städten des Kantons zählen neben der Hauptstadt Sion (deutsch. Sitten) mit 28.500 Einwohnern kulturelle Orte wie Martigny (deutsch: Martinach) sowie Wintersportorte wie Saas-Fee, Zermatt und Verbier, sowie die Industriestadt Visp (die drittgrößte Stadt von Wallis). Insgesamt ist der Kanton aber sehr dünn besiedelt, so dass Sion mit seinen nicht einmal 30.000 Einwohnern schon die größte Stadt der Region darstellt.

Der Tourismus ist das wichtigste wirtschaftliche Standbein in Wallis, daneben existieren noch Industrie, Wein- und Obstanbau sowie Elektrizitätsgewinnung. Vor allem das Matterhorn und der Skiort Saas-Fee sind die größten Touristenzentren. Trotz seiner reichen Natur zählt Wallis zu den ärmeren Kantonen der Schweiz, da hier keine Banken oder andere Geldinstitute beheimatet sind.

Anreisen kann man am besten per Zug oder Auto. Zwar gibt es in der Kantonshauptstadt Sion einen kleinen Flughafen, doch dieser wird zumeist lokal genutzt und von den großen Fluglinien nicht angeflogen. Das Eisenbahnnetz ist sehr gut ausgebaut, und zur Zeit wird der längste Landtunnel der Welt, der voraussichtlich Ende 2007 fertiggestellt werden wird, gebaut.