Myanmar – der Staat des Buddhismus

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Die Stadt Mynamar, welche auch als Birma oder auch Burma bekannt ist, liegt zwischen Bangladesch und Thailand. Wenn man hier in diese Stadt reist, fühlt man sich um mehrere Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt. In den letzten Jahren ist nämlich nur teilweise eine Modernisierung durchgeführt worden. Das Land hat sich so verändert, dass man schon sagen könnte, es sei eine Insel.

Mit über 85 Prozent der Einwohner von Myanmar kann man diesen Staat auch als den Staat des Buddhismus bezeichnen. Es gibt jedoch auch Anhänger an das Christentum, den Islam und anderen indischen Religionen. Tempel, Pagoden und Klöster bilden eine Flut, welche man durch einen Blick in alle Richtungen des Landes ersehen kann. Fast alle jugendlichen Birmanen erlernen das Schreiben und Lesen in einem der zahlreichen Klöster. Das Studium der Glaubensregeln sowie deren Befolgung werden sehr hoch gehalten und auch strikt eingehalten. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist, dass man die Tempel nur ohne Schuhe – also barfuss – betreten darf.

Viele Reisende zieht es in die alten Hauptstädte Pangan und Mandalay. Aber auch die doch schon sehr moderne Hauptstadt Yangon – Rangun – wird als sehr umtriebige und exotische Stadt sehr gerne besichtigt. In Bezug auf Politik und Wirtschaft ist diese Stadt die wichtigste des ganzen Landes. Eine der wichtigsten buddhistischen Hochburgen in Südostasien befindet sich vor den Toren von Rangun, und zwar die vergoldete Shwe-Dagon-Pagode.

Während eigentlich sehr tropisches Klima herrscht, ist es in Mandalay nicht so hoch. Mandalay ist eine alte Hauptstadt, welche nördlich im Land liegt. Dort gelten die Tempelbezirke als Sehenswürdigkeiten. In diesen Tempelbezirken kann man unterschiedliche heilige buddhistische Schriften betrachten, welche sehr aufwändig in hunderte Steintafeln gemeißelt wurden. Ebenso in dieser alten geschichtsträchtigen Stadt vertreten ist das Kunsthandwerk.

Das Verfahren, mit dem in alter Manier Teller und Becher produziert werden, wird als Lacktechnik bezeichnet. Steinmetze verarbeiten Marmor in einer der zahlreichen Werkstätten, die sogar ein ganzes Stadtviertel einnehmen. Dieser Marmor wird in den Bergen des Umlands gewonnen. Eine weitere beliebte Verarbeitungsweise ist der Bronzeguss.

Wenn man möchte kommt man per Schiff über den Irrawaddy von Mandalay in die Stadt Pagan. Pagan ist als ehemalige Hauptstadt und Ruinenstadt, vor Mandalay, bekannt. Anhand der zahlreichen Ruinen von Tempeln und Pagoden kann man sich schön ausmalen, wie groß und pompös diese Stadt frührer einmal gewesen sein muss.