Exquisites Design mit Sinn für die Ewigkeit: Hotels in Rom

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Nirgends ist die Vergangenheit so lebendig wie in der ewigen Stadt: jeder Stein, jede Mauer, jeder Platz atmet Geschichte. Auf Schritt und Tritt spürt man das Erbe des Jahrtausende alten Imperiums. Über 365 Kirchen inklusive des gigantischen Petersdoms hat die Stadt, und nirgends auf der Welt sieht man mehr Nonnen und Priester durch die Gassen eilen. Auch an eher weltlichen Bauten ist die Stadt reich: die Fontana di Trevi, die Spanische Treppe oder die Piazza Navona sind einzigartige Geniestreiche berühmter Architekten wie Bernini oder Francesco de Sanctis. Über allem liegt ein Hauch südlicher Lebensfreude und der unbändigen Lust am Genießen. Rom ist so schön, dass es einem mitunter die Sprache verschlägt und man sich ganz in die Magie dieser Stadt fallen lässt.

Ein Besuch Roms im Frühling birgt die Chance, die ganze Stadt blühen zu sehen und bereits milde, fast schon sommerliche Temperaturen zu genießen. Bevor die gleißende Hitze sich ab Juli über die Stadt legt, ist das richtige Wetter für ausgiebige Spaziergänge und Besichtungen. Das historische Zentrum lässt sich relativ schnell zu Fuss erlaufen – wer das richtige Schuhwerk vergessen hat, kann sich ein Paar Superga und goldene Sneakers zulegen. Oder richtig schicke High Heels von Ferragamo oder Pollini, denn Rom ist ein wahres Eldorado für Schuhliebhaber. Sonnenbrillen sollte man nur in Italien kaufen, denn hier würde man lieber einen verbeulten alten Fiat fahren als sich mit dem Modell vom letzten Jahr auf die Straße zu wagen – mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kommt die neue Brille von der Via Condotti wenn überhaupt erst nächstes Jahr in die deutschen Läden. Nach dem Einkaufsbummel gönnt man sich ein Eis bei Giolitti – mein Favorit ist Marrons glacés, nicht schlecht sind auch Zabaoine oder die genialen Fruchtsorten, allen voran visciola (Sauerkirsche). Gleich um die Ecke ist Gino, eine Trattoria, die alles andere als lifestylig eingerichtet ist, dafür aber umso besseres Essen hat. Mit Wein, Pasta und Salat ist man mit 30 Euro dabei – für römische Verhältnisse quasi geschenkt. Sonntag morgen ist der Flohmarkt an der Porta Portese in Trastevere der place to be: hier gibt es alles, von der CD-Raubkopie über billige Fummel bis zur Pseudo-Antiquität. Sämtliche Migranten versammeln sich hier und verkaufen die unvermeidlichen Gucci-Prada-Fakes, die sonst allabendlich auf hastig ausgebreiteten Decken im Stadtzentrum angeboten werden. Um 14 Uhr ist das Spektakel vorbei und es bietet sich eine pizza a taglio, also auf die Faust, in den Gassen von Trastevere an. Blick auf den Tiber, Patriziervillen, Frühling in der Luft, kurz: das perfekte Glück.

Lord Byron

Das 5 Sterne de Luxe Hotel Lord Byron liegt über der Villa Borghese auf dem Parioli-Hügel. In nur zehn Minuten durchquert man den wunderschönen Park und erreicht das historische Zentrum von Rom bequem zu Fuß. Konsequent im Art Déco-Stil eingerichtet, besticht das Lord Byron durch eine sehr elegante, distinguierte Atmosphäre. Die Badewannen sind aus einem großen Marmorblock gemeißelt und strahlen wie die ausgesuchten antiken Möbel, Spiegel und Accessoires den Glamour der zwanziger Jahre aus. Man wähnt sich fast im Orient Express, wenn livrierte Kellner beim geringsten Frösteln im Frühstücksraum entschuldigend fragen, ob die Heizung höher gedreht werden soll. Wohlig fühlt man sich in die Zeit versetzt, als Reisen noch der Luxus weniger Wohlbetuchter war: ein wunderbares Gefühl.

Daphne Inn

Ganz anders ist es im B&B Daphne Inn mitten im Zentrum von Rom. In beiden Standorten, dem Daphne Veneto und dem Daphne Trevi, fühlt man sich wie zu Hause. Schließlich handelt es sich auch um ehemalige Appartments, die zu komfortablen Hotelzimmern umgebaut wurden. Modernes Design, viel Komfort (Laptop mit Internet für alle, Teekocher und Kühlschrank) und eine persönliche Atmosphäre sorgen für einen authetischen Rom-Aufenthalt. Auf Fernseher hat die amerikanische Besitzerin bewusst verzichtet, stattdessen gibt es jede Menge gute Tips: Elyssa Bernhard kennt die Stadt wie ihre Westentasche und geht zudem gerne aus: sie hat alle ultimativen Restauranttipps, die besten Shopping-Adressen und sogar die Öffnungszeiten der Museen parat. Da kommt selbst der beste Concierge nicht mit!

Bernini Bristol

Gleich um die Ecke an der Piazza Barberini liegt das Bernini Bristol, ein klassisches Luxushotel mit spektakulärem Pool auf dem Dach. Die passenden Suiten dazu sind frisch designt und haben den schönsten Blick auf die Stadt. Mediterane Farben, edle Möbel und exzellenter Service kennzeichnen das Haus, das gerne von Diplomaten und Politikern frequentiert wird. Das Restaurant mit traumhafter Terrasse bietet gehobene italienische Küche – der Küchenchef ist Napoletaner, und die konntenschon immer hervorragend kochen.

La Posta Vecchia

Der Name des Hotels lässt kaum erahnen, was für ein Juwel sich dahinter verbirgt: Der ehemalige Wohnsitz von Jean Paul Getty ist komplett mit Antiquitäten aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet und verfügt über nur 19 individuell ausgestattete Zimmer und Suiten. Heller Stein und hohe Decken geben dem imposanten Gebäude einen luftigen Charme, und durch die vielen großen Fenster sieht man entweder das Mittelmeer oder einen perfekt angelegten italienischen Garten. Die Posta Vecchia strahlt eine luxuriöse Gelassenheit aus, die man sonst kaum finden wird. Innerhalb von Sekunden ist die Außenwelt vergessen und alles scheint in diesem exquisiten Traum von Farben und Licht zu verschwimmen. Ein Besuch im Restaurant Il Cesare ist mehr als lohnend: der kürzlich vom Guide Michelin besternte Küchenchef Michele Goia überrascht mit unerwarteteten Kombinationen (z.B. Artischocken Panna Cotta) und unbekannten Aromen aus dem hoteleigenen Kräutergarten.

Kulturlandschaft um Rom, das ist Latium

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Latium und Rom, das sind zwei nicht auseinanderzureißende Komponenten. Unweigerlich kommt man auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und das kulturelle Erbe der Region. Die ewige Stadt Rom aber auch die im Norden gelegenen Städte, wie Viterbo und das herrliche Städtchen Tuscania, welche auf eine etruskische Gründung zurückblicken können zum Latium. Man kann aber auch im Latium einen herrlichen Bade- und Strandurlaub verbringen. Hierfür stehen selbstverständlich die Städte Terracino und Sperlonga mit ihren langen Sandstränden zur Verfügung. Auch kann das Latium mit zwei großen Seen, dem Bolsena und Braccianer See aufwarten.

Aber wer die Region hier besuchen möchte, sollte sich die vatikanischen Gärten in keinem Fall entgehen lassen. Hier sind schon sehr viele verschiedene neue Sorten Blumen und Kräuter durch die Päpste gezüchtet worden, die man sich einfach einmal anschauen sollte. Die Gärten sind malerisch schön und auch sehr geheimnisvoll anmutend. Die Gartenanlagen sind in verschieden Stilrichtungen von den Päpsten gestaltet worden. Man findet hier die englische Gartengestaltung ebenso vor, wie italienische Gartengestaltung. Im Jahr 1983, genau 2 Jahre nach dem Attentatsversuch auf Johannes Paul II., hat er hier die Madonna von Fatima zum Dank für sein Überleben aufstellen lassen.

Gerade wenn man in der Region Latium ist, muss man doch einfach einmal die Gelegenheit genutzt haben, um den Papst zu besuchen. Alles das kann man hier erleben und man wird die gewonnenen Eindrücke niemals in seinem Leben mehr vergessen. Rom wird man genauso wenig vergessen, wie den Papst. Wer einmal hier war, der kommt immer wieder – sagen zumindest die Römer. Es ist einfach eine so faszinierende Stadt, von der man nicht mehr loskommt. Man wird sich verlieren in der herrlichen Stadt, wenn man sich gehen lässt und in die Geschichte abtaucht, eine Münze in den Trevibrunnen geworfen hat und vieles andere mehr.

Doch wäre es glatt eine Sünde, wenn man im Zusammenhang mit der Region Latium nur Rom verbinden würde. Denn auch in der Umgebung gibt es zahlreiche schöne Sehenswürdigkeiten, die sich von der romanischen Zeit bis heute erhalten haben. Egal ob es die Strandbäder sind, in denen Wassersportler Jet-Ski-Fahren oder Segeln oder Surfen können. Aber auch einfach nur Erholungsurlaub ist in dieser Region möglich.

Doch sicher gehört der Besuch der ewigen Stadt einmal zu den Aufgaben eines jeden Menschen. Nirgendwo anders auf Gottes Erden verbindet man so viel mit Christentum und Göttlichkeit wie hier in Rom. Alleine ein Besuch bim Vatikan ist beinahe ein Muss, das jeder Tourist in der ewigen Stadt nicht auslassen darf. Die Bauweisen des Platzes um den Vatikan sowie die kirchlichen Bauten haben Zeichen gesetzt für einen weltweiten Baustil. So findet sich gerade die Anordnung des Platzes vor dem Vatikan in eben der Halbkreisform bei wohl jedem zweiten monumentalen Bauwerk wieder. Auch der Petersdom ist eine Sehenswürdigkeit, die dringend von jedem Urlauber besucht werden muss. Wer einmal in der ewigen Stadt zu Besuch war, wird sicher ein zweites Mal hierher kommen.

Doch darf man mit Rom nicht nur die kirchliche Geschichte Verbinden. Auch das typisch italienische Flair ist nirgendwo so – eben typisch italienisch – wie hier. Wenn man in einem der unzähligen Cafes einen Cappuccino oder einen Espresso trinkt, kann man die Mentalität der Italiener gerade hier in Rom wirklich noch in unverfälschter Einmaligkeit bewundern. Aber auch das Nachtleben ist hier bei Einbruch der Dunkelheit alles andere als christlich gläubig, denn hier im Zentrum Roms pulsiert das Leben. Hier findet man unzählige Bars und Kneipen in denen der legendäre italienische Campari Orange oder der etwas schärfere Ramazotti genossen werden kann.

Wer Interesse an den großen Denkmälern Roms hat, muss unbedingt auch das Kolosseum besuchen. Dort wurden zu früheren Zeiten Gladiatorenkämpfe ausgetragen. Später diente das Kolosseum als Schauplatz für Ritterspiele und andere belustigende Aufführungen. Rom ist jederzeit eine Reise wert. Wer Rom besucht hat, kehrt gerne wieder in die schöne Hauptstadt Italiens zurück.

Der Besuch des Vatikan-Staats bedarf eines ganzen Tages. Hier sind vor allem die kirchlichen Sehenswürdigkeiten Roms zu bewundern. Da seit letztem Jahr hier der deutsche Papst Benedikt der XVI regiert, wird der Vatikan für deutsche Touristen noch wichtiger. Die Vatikanischen Gärten sich ein Highlight beim Besuch des kleinsten Staates der Erde. Aber auch eine Audienz beim Papst, der täglich gegen 10 Uhr die Besucher persönlich begrüßt, wird gerne von Gläubigen in Angriff genommen.

Man sieht, eigentlich dreht sich die ganze Entwicklung und die touristische Attraktion von Latium hauptsächlich um die ewige Stadt Rom. Leider verschwinden viele anderen Sehenswürdigkeiten in der Region ganz im Schatten der italienischen Hauptstadt. Wer aber einmal in der Region zu Gast ist, wird sicher auch bald die umliegenden Schönheiten bemerken und bestaunen können. Denn schließlich hat Latium mehr zu bieten als „nur“ die ewige Stadt.

Kampanien – einfach typisch Italienisch für Urlauber

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Fragt man Urlauber, woran sie denken, wenn sie Kampanien hören, fallen ihnen sofort die Urlaubsziele Neapel, Ischia, Capri und die Amalfiküste ein. Bis heute ist Kampanien – die Region die bereits Johann Wolfgang von Goethe bereiste – für Urlauber faszinierend und magisch anziehend. Gerade die Küstenlandschaften Kampaniens werden immer wieder mit viel Bewunderung bereist. Hier erlebt man noch Zitronen- und Orangengärten die ebenso wie der Golf von Sorrento und die Amalfiküste, aber auch der Naturpark des Cilento immer wieder neue Eindrücke von Kampanien vermitteln.

Original-Italiener trifft man heute noch in Neapel. Genau so wie in den kleinen malerischen Fischerorten die allesamt am Fuße des Vulkans Vesuv liegen. Ganz besonders sehenswert sind hier die zahlreichen Marktstände, wo man noch heute um den Preis der einzigartigen Obst- und Gemüseangebote ebenso wie bei den frischen Fischen feilschen und handeln kann. Aber wie schon oft im Fernsehen gezeigt, trifft man ein paar Häuser weiter noch alte Neapolitaner, die bei einem Gläschen Wein das Tagesgeschehen und die Machenschaften der Mafia diskutiere.

Nicht nur, dass die Region weit über 3.000 Jahre existiert, nein, die Hauptstadt Neapel hat genau so wie der Rest Kampaniens eine große Vergangenheit zu bieten. Alleine Ausgrabungsstätten wie Paestum, Pompeji und Herkulaneum sind wahre Zeitzeugen der großen und einmaligen Geschichte. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind seit Jahrhunderten sehr gut erhalten, und bieten den Touristen in der Provinz Neapel immer wieder neues zu entdecken. 1995 erklärte die UNESCO auch Neapel zum Weltkulturerbe. Und um das zu werden, muss man schon einiges an kulturell wertvollen Schätzen zu bieten haben.
Zahlreiche Bauten können bewundert werden. So zum Beispiel das Schloss von Casertan, der Palazzo Reale, der eigentlich als das Versailles Italiens gilt, und dessen weiter Schlosspark sind nur zwei der bedeutendsten Kulturdenkmäler Neapels. Aber auch viele Kirchen und Klöster zeugen noch heute von der Christlichkeit der Neapolitaner. Hier wären – um nur zwei der bedeutendsten kirchlichen Bauwerke zu erwähnen – unbedingt die San Francesco di Paola zu erwähnen, und ebenfalls die San Gregorio Kirche. Beide haben für den Tourismus wertvolle Bedeutung. So ist die San Francesco di Paola die größte Kirche Neapels. In der San Gregorio Kirche findet jedes Jahr zu Weihnachten eine wirklich einmalige Krippenausstellung statt, die unbedingt besucht werden muss, sofern sich die Zeit findet, auch in den Wintermonaten nach Neapel zu reisen.
Neapel bietet folglich nicht nur im Sommer einzigartige Reisemöglichkeiten. Nein, ganz im Gegenteil. Zu allen vier Jahreszeiten ist Neapel wahrlich eine Reise wert. Klar wird im Sommer bevorzugt in die dritt größte Stadt Italiens gereist. Aber auch im Frühjahr, wenn langsam wieder alles zu blühen beginnt, ist das Klima schon relativ mild. Gerade zu dieser Jahreszeit kann man alle Bauwerke und Denkmäler in Ruhe besuchen und besichtigen. Viele Touristenziele öffnen ab Mai ihre Pforten und geben zu Beginn der Saison sogar noch kostenlose Führungen. Für gesundheitsbewusste Urlauber ist Neapel dringend in dieser ersten Jahreszeit sehr zu empfehlen. Denn hier kann noch wirklich reine Meerluft am Strand geschnuppert werden.
Der Sommer in Neapel ist eher den Badegästen gewidmet. In diesen Monaten findet sich in Neapel wirklich jede Altersklasse. Ob jung oder alt, allein stehend oder mit Familie. Im Hochsommer findet sich hier jeder. Das ist die Jahreszeit, in der sich die Neapolitaner ein bisschen aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Schließlich sind sie gemütliche Genossen, die dem Trubel gerne aus dem Wege gehen. Lediglich der 15. August – der Feiertag Mariä Himmelfahrt – ist die Stadt wie ausgestorben. Im Gegensatz zum restlichen Italien halten sich die Neapolitaner noch streng an den heiligen Tag. Hier läuft das ganze Geschehen am Strand ab. Die Läden in der Stadt sind geschlossen, und keinerlei reges Treiben ist in der Stadt zu beobachten. Am Abend finden dann überall Lichterprozessionen zu Ehren der Mutter Gottes statt. Zahlreiche Lagerfeuer und ein riesiges Feuerwerk lassen den feierlichen Tag ausklingen, bevor am nächsten Tag wieder das rege Treiben beginnt.
Der Herbst geht meist wie das Frühjahr durch die Lande. Mit mehr oder weniger ruhigen Touristen, aber sicher noch immer mit zahlreichen Angeboten für alle Späturlauber. Zu dieser Jahreszeit reisen meist ältere Herrschaften in die Stadt Neapel. Sie versuchen sich zu entspannen und zu erholen. Was bei den milden Temperaturen durchaus noch möglich ist. Ferner sind gerade zu dieser Jahreszeit die Sehenswürdigkeiten nicht mehr so überlaufen. Man kann in Ruhe und ohne Touristengedrängel alle phantastischen Sehenswürdigkeiten anschauen.
Der Winter ist in Neapel ebenfalls ein Highlight, das jeder einmal gesehen haben muss. Wunderbare Krippenausstellungen sind gerade in der Adventszeit sehr zu bewundern. Aber auch der Jahresausklang ist hier wieder einmal einmalig. Eben so wie die Neapolitaner im Großen und Ganzen überhaupt sind. Neapel ist also zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Wer Neapel besuchen will, braucht nicht nur im Sommer zu kommen. Denn schließlich beginnt die Schönheit der Stadt bereits im Frühling und endet eigentlich am Neujahrstag.

Wasserstadt Venedig

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Im Jahre 453 wurde das gesamte Volk der Veneter vom Festland vertrieben und sie begannen, sich auf den kleinen, unvorteilhaften Inseln niederzulassen. Die vielen Inseln wurden dann auch noch mit Brücken verbunden.

Heute kann man sagen, dass Venedig ein unheimlich großes kulturelles Erbe vorzuweisen hat und mit dem Canale Grande ist hier eine berühmte Sehenswürdigkeit der Stadt zu nennen. Hier findet man die zahlreichen Paläste und Kathedralen aus längst vergangenen Tagen, die auch heute noch Zeugen der Geschichte sind. Mit ihrem Canale Grande kann Venedig von der größten und schönsten Wasserstraße der Welt sprechen. Hier sollte man unbedingt die Gelegenheit wahrnehmen und mit der Gondel oder einem normalen Boot die Wasserstraße abfahren, um sich so einen Eindruck von der imposanten Stadt zu machen. Hier kann man dann auch die vielen Paläste von der Wasserseite aus betrachten.

Die Inseln, die sich noch weiter um den kleinen Stadtstaat gruppieren, haben auch alle ihre Besonderheiten und können bequem mit dem Boot angefahren werden. Eine Besonderheit bietet die Insel San Michele, hier befindet sich der Friedhof von Venedig, allerdings ist man hier gezwungen, alle Grabstellen übereinander anzulegen, es herrscht auch hier Platzmangel. Wer kennt Murano nicht, eine kleine Insel der Glasmacher und auch Insel der Arbeit unter der Bevölkerung genannt.

Torcello, das ist die Insel, die die Liebe von Ernest Hemingway geworden ist, er liebte seine Insel so sehr, dass er hier ansässig wurde. Aber auch Burano ist eine herrlich kleine Insel, die immer wieder gerne besucht wird. Alte Handwerkskunst wie das Klöppeln von Spitze zieht viele Touristen in ihren Bann. Egal, auf welche Insel es jemanden verschlagen wird, oder ob man nur in Venedig seine Zeit verbringt – der Inselstaat ist so bemerkenswert und attraktiv, dass man etwas in seinem Leben versäumt haben wird, wenn man ihm nicht doch irgendwann mal einen Besuch abgestattet hat.

Bekannte und beeindruckende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind natürlich neben den unzähligen Wasserstraßen die bequem mit Gondeln befahren werden können, auch die Seufzerbrücke, der Canale Grande sowie der Marcusplatz. Aber auch zahlreiche kleinere Sehenswürdigkeiten dienen als begehrtes Fotoobjekt für Urlauber und Einheimische. Die längst vergangenen Zeiten zeigen sich immer wieder in den Details der Bauwerke. Zu erreichen ist Venedig ausschließlich über einen Fährzubringer. Denn, einen Flughafen gibt es nur für kleine Privatjets. Die Fährüberfahrt dauert – abhängig vom Ablegehafen – zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Wichtigster Anlegehafen ist der auf der Hauptinsel. Dabei handelt es sich um die Anlegestellen an der Piazza Rialto. Von da aus kann man ganz bequem zu Fuß die einzelnen Sehenswürdigkeiten anschauen.

Da es in Venedig keinerlei Straßen gibt, ist die Hauptverkehrsstraße ebenfalls ein Fluss. Der Canale Grande ist der größte Fluss, der sich praktisch durch die ganze Stadt schlängelt. Von ihm aus laufen alle Hauptverkehrsverbindungen.

Als absolutes Highlight bei einem Besuch in Venedig ist der Markusplatz mit seinen Abermillionen Tauben, die bereits eines der Wahrzeichen der Stadt sind. Dort finden die Touristen die im 9. Jahrhundert entstandene Marcuskirche, die nach dem Evangelisten Markus benannt und ihm zu Ehren errichtet wurde. Aber auch im Inselinneren entdeckt man – vorbei an zahlreichen Geschäften und Boutiquen bald die Rialtobrücke. Dies ist die bedeutendste Brücke über den Canale Grande. Hier scharen sich täglich tausende Besucher um die Schönheit des Canale Grande bewundern zu können.

Selbstverständlich kann jeder Besucher dem Gedränge auf der Brücke entgehen, indem er eine Gondelfahrt am Canale Grande bucht. Vorbei an zahlreichen schönen Palästen und Kirchen lernt man hier alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Nicht selten wird gerade Venedig als Ort vieler Hochzeitsreisen ausgewählt, denn nirgendwo anders ist so viel Romantik auf einem Fleckchen Erde wie hier zu finden. Wer nun einen Tagesausflug nach Venedig hinter sich hat, zahlreiche Geschäfte und Restaurants besucht hat, sowie viele oder auch alle Sehenswürdigkeiten bewundern konnte, kann vor der Abreise mit der Fähre in einem der zahlreichen Kaffees einen guten italienischen Espresso oder Cappuccino genießen. Zwar wissen die Venezianer genau, wo sie mit den Preisen hinlangen dürfen, denn die Getränke in den Cafes sind nicht gerade billig, aber das dürfte einem wirklich gelungenen Tag in Venedig nichts an Charme und Schönheit nehmen.

Die Einwohner der Stadt sind ständig bemüht, die auf Pfählen gebaute Wassermetropole ständig zu erneuern. Würde allerdings nicht tagtäglich neue Baustellen entstehen, wäre es durchaus denkbar, dass Venedig im Meer versinken könnte. Darum trübt zwar der Anblick der Pfahlbaugeräte immer wieder die wirkliche Schönheit Venedigs, aber wer sich einmal in die Stadt auf dem Meer aufgehalten hat, der wird innerhalb kürzester Zeit die Bauarbeiten gar nicht mehr mitbekommen.

Bedeutend ist hier auch noch der venezianische Karneval zu erwähnen. Die Stadt – die ebenfalls die fünfte Jahreszeit feiert – hüllt sich alljährlich in wunderschöne aufwändige Masken und Gewänder. Die Filmfestspiele in Venedig locken ebenfalls einmal im Jahr die Reichen und Schönen aus aller Welt an. Und vielleicht hat man ja Glück, und sieht im Hafen die Luxusjacht der Queen Elisabeth von England oder den Yachtschlitten von Microsoft-Erfinder Bill Gates.

Apulien der sonnige Süden Italiens

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Der Süden Italiens hat ja nun wirklich viele Vorteile aufzuweisen und das haben ja auch schon viele Berühmtheiten, wie z.B. Friedrich der II. zu schätzen gewusst. Immerhin hat man ihm zu verdanken, dass es in der heutigen Region Apulien eine Vielzahl an Jagdschlössern gibt. Hier ist das Castel del Monte als eines der bekanntesten Schlösser zu nennen, hier wird die die Historie Apulien im Übrigen sehr deutlich. Zahlreiche Kathedralen, welche im romanischen Baustil erbaut worden sind, sind hier heute noch zu bewundern und laden alle Touristen zu einem Besuch ein. Die allergrößten touristischen Attraktionen sind mit Sicherheit hier mit den Kathedralen in Bitonto, Trani und Molfetta zu nennen.

Sicherlich haben die Normannen während ihrer damaligen Herrschaft in Apulien viele Spuren hinterlassen, aber es gibt noch viel mehr Sehenswertes zu bewundern und zu bestaunen. Von den Epochen der Antike bis hin zur Zeit des Barocks gibt es eine Unmenge an Sehenswürdigkeiten in der Region Apulien zu bestaunen. Der Lecce ist ein Juwel aus der Zeit des Barocks. Hier wurde unter anderem der helle Sandstein zur Gestaltung des Leccebarocks verwendet und dadurch wurde ganz entscheidend das gesamte Erscheinungsbild der Region Apulien mit geprägt. Es gibt in Apulien aber auch die markanten und eindrucksvollen Rundbauten zu bestaunen. Sie bezeichnet man als Trulli und findet sie nur in der Landschaft um Ostuni und Martina Franca. Viele Touristen besuchen ja seit Jahrzehnten Apulien wegen seiner reichen kunsthistorischen Schätze, aber immer mehr Badegäste erfreuen sich an den herrlichen Sandstränden innerhalb der Region.

Apulien bietet hier dem Badegast mit über 800 km Küsten ein ideales Refugium für den Freund des Aktivurlaubes. Speziell Wassersportler, wie Surfer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet hier noch als Erholungssuchender die herrlich versteckten Buchten für einen ruhigen Badeurlaub vor. Man kann hier den Alltag noch hinter sich lassen, weil die Region noch nicht im vollen Maße touristisch erschlossen ist. Die Steilküste von Gargano ist aber unbedingt mit in die Reiseplanung aufzunehmen, denn man wird hier mit einem wunderschönen Anblick belohnt.

Die reiche Stadt in der Emilia-Romagna – Modena

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Hier sind Ferrari und Maserati zuhause – in Modena. Die Stadt zählt zu den Reichsten der Region. Während sich hier alle reichen Einheimischen von Geschäftsverpflichtungen erholen, wird die anfallende Arbeit von Afrikanern und Albanern erledigt. Dabei sind hier nicht nur die beiden Automarken Ferrari und Maserati zuhause. Unzählige schöne Sehenswürdigkeiten müssen bei einem Urlaub in Modena besichtigt werden. Zu ihnen zählen unter Anderem der Piazza Grande – der große Platz – an dem der Dom steht. Auch das nebendran prachtvolle Rathaus kann hier mit einem Schritt gleich mit besichtigt werden. Hier auf eben diesem Platz ist vor dem Rathaus gleich noch der Rednerstein zu finden, der damals benutzt wurde, um als Podest zu dienen, während Reden an das Volk gehalten wurden.
Vor gut 900 Jahren wurde der eben genannte Dom erbaut. Der romanische Baustil zeigt sich noch heute eindeutig in den kunstvoll dargestellten Kunst- und Kulturgegenständen. Was wirklich faszinierend ist, ist die wunderbare Fassade. Hier hat der Künstler Wiligelmus einst die Bildergeschichte des Alten Testaments von Adam und Eva bis hin zur Arche Noah in Stein gemeißelt, um es auch Analphabeten zu ermöglichen, gläubig die Worte der heiligen Schrift zu verstehen. Ebenfalls einzigartig bei diesem Dom sind die Hauptportale, an denen säulentragende Löwen zu erkennen sind. Hier wurden einst die Geschichten erzählt vom den Rittern der Tafelrunde.
Das wirkliche Wahrzeichen der Stadt ist aber der schiefe Turm von Modena. Hierbei handelt es sich um einen Glockenturm, dessen untere Hälfte zeitgleich mit dem Dom errichtet wurde. Der Turm ist, wie viele andere Sehenswürdigkeiten Italiens, ein Kulturerbe der UNESCO, welcher als Kulturerbe der Menschheit dient.
In Modena müssen auch unbedingt die lebensgroßen Terrakotta-Figuren betrachtet werden, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Damals hat sie der Künstler Guido Mazzoni errichtet. Von beeindruckender Schönheit ist aber auch die Grablegung in der Kirche Don Giovanni, die auf jedem Modena-Tagesausflug stehen sollte. Aber auch die 14 Altäre in der Kirche San Pietro müssen unbedingt auf eben diesem Tagesausflug geplant sein. Hier errichtete eins der Künstler Begarelli weitere Terrakotta-Figuren, wo noch weitere Figuren in der Kirche San Francesco, San Domenico und San Agostino zu bewundern sind.
Wer hier die Stadt Modena erkunden will, sollte dies am besten zu Fuß tun, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten in der verkehrsberuhigten Zone liegen. Ebenso muss man auf dem Plazzo Ducale Rast machen, den Acadengang des Collegio San Carlo bewundern, sowie die vielen Innenhöfe in denen sich wirklich schmucke Restaurants und Bars befinden. Aber auch die Markthalle Mercato Centrale an der Via Albinelli sollte ebenfalls besucht werden, wenn man einen Urlaubstag in der Geburtstadt des Opernsängers Luciano Pavarotti verbringt.

Sporturlaub in der Emilia Romagna

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Sportbegeisterte Urlauber finden in der Emilia Romagna unzählige Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. Egal, ob es nur Fahrradtouren mit der Familie, oder Trainingsstrecken für wirkliche Profiradler sind, oder unzählige Wanderwege, die es dem Urlauber ermöglichen, auch in seiner freien Zeit aktiv zu bleiben. Durch die Vielfältigkeit der Landschaft ermöglicht die Emilia Romagna wegen des milden Klimas, der sanften Hügel, sowie der steilen Felsen und dem Meer, den Sportlern in dieser Region Italiens Spaß zu haben. Aber auch Badeurlaub an den feinsandigen Stränden ist durchaus eine Alternative zum Aktivurlaub in der Emilia Romagna.
Das Hinterland der Adria kann gerne mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden. So sind hier ganz schöne Gebiete die unzähligen Naturschutzgebiete und die Gegend um das Po-Delta. Da findet man noch wilde Pferde und Vögel, sowie unberührte Sumpflandschaften.
Wer aber doch lieber mit dem Fahrrad wie der Profiradsportler Marco Pantani aus Cesena die Schönheit des Landes mit dem Fahrrad erkunden will, der hat hier ganz besonders die Möglichkeit dazu an der Tour „von Küste zu Küste“. Jeder Radler bekommt hier die einmalige Chance, von der Toskana bis zur Adria zu fahren.
Wer also mit dem Fahrrad unterwegs auf dieser Radstrecke ist, bekommt ganz oft die Möglichkeit, einen Abstecher zu einem der zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu machen. Viele Hotelketten haben gerade an diesem Radweg die Notwendigkeit erkannt, dass die Urlauber ganz speziell auf ihre Fahrradtouren abgestimmte Programme benötigen. Deshalb sind gerade entlang dieses Radwegs unzählige Hotels, die Massagen und Entspannungsprogramme anbieten. Ebenfalls nicht nur für diejenigen, die im Zweiradsattel sitzen, sondern auch für die Freunde des Pferdes, zeigt sich hier oft die Chance, auch zu Pferde gerade die Matilde von Canossa Straße durch die Provinz zu bereiten. Aber auch Segelsportler oder Hobbysegler haben hier entlang der Küste die Chance, Segelkreuzfahrten zu machen, die entlang der Adriaküste mit Ausflügen nach Kroatien möglich sind. Ein absolutes Muss für jeden Segler und Yachtbesitzer ist der neu erbaute Yachthafen Emilia Romagna Ravenna. Auch Golfer finden gerade hier in dieser Region mehrere klasse Möglichkeiten, das eigene Handicap zu verbessern. Egal, ob der Platz nun am Rande der Berge, der Großstadt oder entlang der Küste liegt.

Hier wird Umweltschutz noch groß geschrieben: Emilia Romagna

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Wie Studien erwiesen, ist die Region Emilia Romagna APT Servizi die an der Adriaküste liegt, die führende Region in Sachen Umweltschutz. Nirgends wird der Umweltschutz so groß geschrieben, wie in diesem Gebiet. Dies stellte das Fremdenverkehrsamt fest. Nachdem 17 Bäder und Strände untersucht wurden, unter Ihnen Goro, Comacchio, Gatteo Mare, San Mauro Pascoli und Misano, um nur die Wichtigsten zu nennen.

Dass genau diese Region den Umweltschutz betreffend bestens organisiert und vorbereitet ist, sieht jeder Badegast schon an den Stränden. Hier werden alle Abfallprodukte wie Glas, Papier, Plastik und Bio-Abfall getrennt gesammelt und dementsprechend wiederverwertet. Gut ein Viertel des jährlich produzierten Abfalls pro Kopf werden wieder aufbereitet. Sogar an den Stränden werden angespülte Abfälle aus dem Meer mit speziellen Maschinen gesammelt, und getrennt. So versucht man hier in Italien das Problem der Stranderosion zu bekämpfen. Dies hat zur Folge, dass über 70 Prozent des Strandes gerettet und wieder benutzt werden können.

Auch das Klärwesen, das seit den 80er Jahren komplett erneuert wurde, garantiert die Versorgung der Anwohner mit schadstofffreiem Wasser. Des Weiteren ist die Emilia Romagna wegen der vielen Kiefernwälder von Cervia und Ravenna sowie dem Po-Delta und dem Nationalpark Foreste Casentinesi mit mehr als 39 Quadratmetern Grünfläche je Bürger die tatsächlich grünste Region ganz Italiens.

Triest – die Stadt im Ländereck

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Triest ist eine italienische Stadt in der Region Friaul, die nahe der österreichischen aber auch slowenischen Grenze liegt. Allerdings so abgelegen wie die Stadt auch geographisch ist, so zentral ist sie für die geschichtliche Bedeutung Italiens. Hier finden sich zahlreiche zentraleuropäische Märkte wieder, ebenso wie historische und kulturelle Mittelpunkte. Alleine die im 19. Jahrhundert entstandenen Werften San Marco und San Rocco gewannen schnell an internationaler Bedeutung, die sich noch bis heute zentralisiert hat. Viele alte, aber auch neue Unternehmen finden sich in der italienischen Stadt wieder. So zum Beispiel die Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali die im Jahr 1831 gegründet wurde, und Lloyd Triestino die 1836 entstanden ist, sind Unternehmen, die sich bis heute noch ihren italienischen Namen mit Triester Herkunft erhalten konnten. Aber auch zahlreiche neue Unternehmen finden jährlich ihr Gründertum in der Stadt Triest.
Triest ist die Hauptstadt von Friaul. Dies liegt wohl daran, dass zahlreiche Faktoren, wie der Hafen und das für die Wirtschaft der Donaumonarchie lebenswichtige Handelszentrum hat für die bedeutende Entwicklungsrichtung der Stadt beigetragen. Große Anerkennung hat sich die Stadt durch die wirtschaftliche wichtige Position erarbeitet. Bekannte Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und James Joyce fanden Gefallen an der italienischen Provinzstadt. Aber auch eigene Leute aus eigenen Reigen brachte die Stadt hervor. International bekannt sind Umberto Saba, Italo Svevo und Claudio Magris sowie Susanna Tamaro um nur die wichtigsten Persönlichen der Stadt zu erwähnen.
Triest besticht durch die einmalige Lage. Egal ob man einen Blick aufs Meer erhaschen möchte, oder doch lieber ins italienische Hinterland auf Erkundungstour gehen möchte, in Triest ist jedem Naturfreund das Richtige geboten. Eine bedeutende Geschichte hat das Meer nicht nur wegen des Hafens. Hier schrieb das Goldene Vlies sowie die Geschichten der Argonauten und Eroberern eine bedeutende Rolle.
Neben den Legend und Sagen existieren aber auch hier in und um Triest historische Karsthöhlen und deren Funde. Alte Keramikgefäße und Steinwerkzeuge können in verschiedenen Museen bewundert werden. Aber auch befestigte Ringdörfer aus der Bronzezeit haben sich nahezu fast unbeschädigt halten können. Eine bedeutende Handelsform ist in Triest der Seehandel. Durch den Hafen wurde eine einmalige Handelsverbindung mit den Phönikern geschaffen und gefördert. Viele Geschichtswissenschaftler vermuten, dass auch der Hügel von San Giusto eine derartige frühe Siedlungsregion war. Einzig und alleine die ideale Lage zum Meer aber auch die Anhöhe lassen diese Vermutung bestärken.

Die damalige Eingliederung der Stadt in die römische Welt brachte viele Zusammenstöße und Auseinandersetzungen mit den benachbarten Völkern mit sich. In erster Linie stritt man sich mit Karnern und Japyden. Viele Denkmäler und Schriften deuten auf die kaiserliche Epoche und deren Glanzzeit hin. So zeigen zum Beispiel die Basilika ein kapitolinischer Tempel, das Forum, Theater, große Vorstadtvillen und zahlreiche Denkmäler diesen Baustil, der sich bis heute erhalten hat.
Der Glaube des Christentums wurde hier zum Ende des ersten Jahrhunderts durch einen Nachfolger von Markus dem Evangelisten verbreitet. Das Ende des römischen Kaiserreiches stand kurz bevor. Mit Verfolgung und Tod wurden aber vehement die überzeugten Anhänger des Christentums geschunden. Die nachfolgende Herrschaft Triests von Byzantinern und Franken übertrug der Stadt und ihren Bürgern die unmittelbare Verteidigung durch den so genannten „numerus tergestinus“.
Große Herren wie Napoleon bewirkten eine kurze Unterbrechung des unabhängigen Aufstiegs der Stadt. Durch die Wiedereroberung durch die Donaumonarchie wurde Triest aber der venezianischen Provinz angeschlossen und genoss von da an, den Vorteil der Hauptstadt der Region.
Man sieht, die Stadt Triest hat schon so einiges mitmachen müssen, um letztendlich doch überleben zu können. Und eben genau diese geschichtliche Vergangenheit hat das Stadtbild und auch die Einwohner der Stadt über Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg geprägt und gezeichnet. Viele der einstigen wichtigen Bauwerke genießen heute den Schutz als Denkmal und stehen für jedermann offen und zur Besichtigung zur Verfügung.

Udine – eine Stadt mit langer Geschichte

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Inmitten der Region Friaul – Julisch-Venetien liegt die historische Stadt Udine, die auf eine langjährige Geschichte zurückblicken kann. Urkundlich genannt wurde die Stadt zum ersten Mal im Jahre 983 zu Zeiten des Kaisers Otto II. Doch viele archäologische Ausgrabungen haben ergeben, dass die Stadt viel älter sein muss, als bisher vermutet. Mit ziemlicher Sicherheit geht die Geschichte der Stadt eben bis sogar in das 2. Jahrtausend vor Christus hinaus. Einst entwickelte sich das Dorf Udine zur Stadt im Jahre 1223. Damals hatte der Patriarch Berthold von Andechs-Merania dem Ort das Marktrecht verliehen. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich der Ort zur bedeutenden Stadt. Aber noch heute gibt es den typische historischen Markt auf dem Piazza Matteotti.

Ein wirklich einschneidender Moment für die Geschichte Udines war allerdings erst einige Jahre später. Im Jahre 1420 wurde die Stadt mit der gesamten Region um Friaul ein Teil der Republik Venedigs. In dieser Zeit prägten viele Ereignisse die Geschichte Udines. So zum Beispiel der Türkeneinfall zwischen 1472 bis 1499, dann der Krieg zwischen der Republik und Kaiser Maximilian in den Jahren zwischen 1508 bis 1514 und selbstverständlich auch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Venetern und Kaiserlichen in den zwei Jahren zwischen 1615 und 1617.

Nur gut 100 Jahre später, im Jahre 1797 besetzte Napoleon die gesamte Region um die Stadt und die gesamte Region Friauls. Er wollte damals von eben dieser Region aus in den Machtbereich des österreichischen Herrscherhauses gelangen. Im Jahre 1866 fand Udine dann aus österreichischer Hand den Anschluss an Italien und war fortan eine italienische Stadt. Ebenfalls geschichtliche Erwähnung findet Udine auch noch während des ersten Weltkrieges. Hier war damals der Sitz des italienischen Oberkommandos. Udine hat also eine einschneidende Vergangenheit, die die Stadt über die vielen Jahre hinweg geprägt hatte.

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