Molise – Ein verstecktes Kleinod

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Sie liegt zwischen den Abruzzen und Kampanien und ist hierzulande leider noch nicht so bekannt, wie sie es eigentlich verdient hätte. Die relative Unbekanntheit dieser Region hat natürlich auch seinen Vorteil. So kann man sicher sein, dass man seinen Urlaub an Orten verbringt, die noch nicht völlig von Touristen vereinnahmt sind, wie es in den meisten typischen Urlaubsorten der Fall ist. Dabei hat die Region Molise durchaus einiges zu bieten. Menschen, die sich für die alten Traditionen Italiens interessieren und die einen etwas weniger oberflächlichen Bick auf Land und Leute werfen wollen sind hier an der richtigen Stelle. Hier werden noch alte Bräuche gelebt und alte und sehr schöne Trachten getragen. Auch das alte Handwerk spielt in der Molise noch eine große Rolle.

Vor der Blütezeit des römischen Reichs lebten in der Molise schon etliche andere Volksstämme. Sie haben interessantes und sehenswertes hinterlassen. Viele dieser kleinen Schätze kann man mittlerweile in kleinen, über die Region verteilten, Museen ansehen. Der typische Badetourismus für den Italien hauptsächlich bekannt ist, ist in dieser Region noch nicht so sehr verbreitet wie im Rest des Landes. Schöne Sandstrände sind aber vor allem in Termoli vorhanden. Auch hier kann es wieder ein Vorteil sein, dass diese Region noch nicht so von Touristen überlaufen ist. Mehr Strand für sich alleine wird man in Italien wohl nicht bekommen. Man sollte sich aber beeilen. Denn die Region Molise entwickelt sich immer mehr zum Geheimtipp und zieht somit auch immer mehr Besucher an.

Vom aus der Zeit der Normannen stammenden Castello Monforte aus, hat man einen wunderschönen Blick auf die Hauptstadt der Region, Campobasso. Die historische Stadtmitte dieser Stadt ist durchaus sehenswert. Aber Campobasso hat auch noch andere interessante und etwas ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es gibt beispielsweise ein Museum für Miniaturkrippen. Hier kann man über 400 Krippen aus aller Welt besichtigen.

Die Molise ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Von Bergzügen, an deren Hängen man kleine Bergdörfer entdecken kann, bis zur sanft zum Meer abfallenden Hügellandschaft ist hier alles vorhanden. Auch Weinberge, die zu einem Spaziergang einladen, finden sich in der Region. Menschen, die eine noch relativ unbekannte Region Italiens entdecken wollen, sollten nicht lange warten sondern sich auf den Weg machen.

Piemont – eine Region, die es zu entdecken gilt

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Insbesondere bei Feinschmeckern und solchen, die es werden wollen, ist die Region Piemont besonders beliebt. Nicht nur herrliche Weine entspringen aus dieser Region, sondern auch die Trüffelspezialitäten sind bekannt weit über die Grenzen Piemonts hinaus.

Besonders lohnenswert ist eine Reise in das Gebiet rund um den Roero, den monferto und Langhe, in den Herbstmonaten. In dieser Zeit finden hier die weltbekannten Trüffelmärkte statt, die dafür sorgen, dass man sich über die leckeren Knollen so richtig auslassen kann. Ob Händler oder Käufer, die Trüffelmärkte eignen sich für einen jeden Besucher. Im Gegensatz zu Amerikas Fastfood bietet Piemont ein wahres Slow Food. Die hier ansässigen Spitzenköche haben eine wahre Kunst daraus gemacht, sich immer wieder neue Kreationen mit den leckeren Trüffeln einfallen zu lassen. Hier bietet sich also ein wahrer Gaumenschmaus für Jedermann. Doch nicht nur für seine einzigartige Küche und die leckeren, italienischen Spitzenweine ist die Region bekannt – sie bietet noch vieles mehr.

So sollte man der Kultur- und Kunststadt Turin unbedingt einen Besuch auf seiner Reise durch Piemont abstatten. Dabei ist sie der Sitz der Savoyer und damit auch die erste Hauptstadt des vereinigten Italiens gewesen. Eine schier unendliche Auswahl und Kunst- und Kulturschätzen findet man hier ebenfalls. Während des Risorgimento war Turin dabei der politische und kulturelle Dreh- und Angelpunkt der gesamten Apenninenhalbinsel. Das Musio Egizio in der Stadt bietet eine sehr umfangreiche altägyptische Kunstsammlung, die man sich ebenfalls nicht entgehen lassen sollte. Aber auch die barocken Bauten, die in den Köpfen der bekannten Architekten Juvarra und Guarini entsprungen sind, sind unbedingt einen Besuch wert. Die Parks, Plätze, Straßen und Paläste Turins werden von diesen barocken Bauten mehr als nur ein wenig geprägt.

Besonders bekannt wurde die Region auch im Jahre 2006, als hier die olympischen Winterspiele stattfanden. Dabei stellte Turin den Austragungsort selbst und innerhalb Piemonts fand man gut 2.000 Kilometer Pisten, auf denen die Abfahrt so richtig zum Skifahren einlud. Von den Seealpen bis zum Monte Rosa tummeln sich die Skiliebhaber und können hier ihre Fähigkeiten unter den besten Bedingungen unter Beweis stellen. Durch die hohen Berggipfel, die rundherum zu finden sind, bietet sich hier eine wirklich atemberaubende Kulisse. Die Gipfel der höchsten Berge Italiens säumen das Gebiet selbst.

Auch die Region um den Lago Maggiore und den Orta See bietet eine schier unendliche Vielfalt an wunderschöner Natur für jeden Geschmack. Die Seenlandschaft und die äußerst üppige Vegetation, die vor allen Dingen im mediterranen Stil gehalten ist, bieten viel Abwechslung für den einzelnen Besucher. Auch die botanischen Gärten sollte man sich bei einem Besuch in Piemont nicht entgehen lassen. Weiterhin finden sich hier mehr als 50 Naturparks und Naturschutzgebiete. Sie alle zeigen klar, dass die Natur einen ganz besonderen Stellenwert in der Region genießt. Rund um Vercelli kann man weite Reisfelder bestaunen, die einen ganz neuen Blick auf Natur und Landschaft zulassen. Zwischen den Flüssen Po und Sesia ist ohnehin der Reisanbau eine der ältesten landwirtschaftlichen Wege.
Innerhalb der letzten Jahre haben auch die Reiseveranstalter unendlich viele Werbeanzeigen geschaltet, mit denen die Region um Piemont beworben wurde. Mittlerweile hat sich sogar die Zahl der deutschen Urlauber nahezu verdoppelt. Gut 285.000 deutsche Bürger verbrachten ihren Urlaub hier. Besonders beliebtes Reiseziel ist dabei nach wie vor der Lago Maggiore. Aber dies liegt nicht ausschließlich an der schönen Natur, sondern auch an der einzigartigen Infrastruktur, die sich hier bietet. Jedem Anspruch wird dabei Rechenschaft getragen, vom Urlauber fürs Luxushotel bis hin zu familiengeführten Pensionen ist hier alles möglich. Mehr als 67.000 Gästebetten in über 1.500 Hotels stehen in der Region zur Verfügung. Allein auf den Campinggelände, Pensionen und Ferienhäusern sind hier noch einmal Unterkunftsmöglichkeiten für über 73.000 Besucher gegeben.

Sizilien und Ankommen im Hafen Gottes

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Eine schöne Aussage ist das wohl, die hier einmal von den Moslems im Jahre 827 bei Ihrer Ankunft in Sizilien in der heutigen Stadt Marsala, getroffen wurde. Auch heute empfindet man Sizilien wie einen Traum. Sizilien ist durch seine sehr sagenumwobene Geschichte ein Ort zwischen Raum und Zeit. Viele Herrscher musste es über sich ergehen lassen, viel Schmach musste die Bevölkerung in den endlosen Jahren der Belagerung über sich ergehen lassen, aber nun hat es auch ein reiches geschichtliches Erbe zu bieten. Kulturell ist Sizilien genauso anspruchsvoll und beeindruckend. Im Jahr 1860 wurde Sizilien zu einem Teil von Italien erklärt und genießt aber einen besonderen Status. Man bezeichnet Sizilien auch als Autonomiestaat.

Sizilien ist ein beeindruckendes Land mit großer Geschichte und Kultur, gerade dem kulturinteressierten Touristen wird sich hier eine Vielzahl an berühmten Stätten und Orten zur Besichtigungen auftun. Das Tal der Tempel ist so eine Stätte, der Tempel des Zeus sollte unbedingt auf der Reiseroute durch Sizilien stehen. Aber die Natur, die eine Unmenge an herrlich blühendenden Mandelbäumen im Frühjahr vorzuweisen hat, ist für viele Reisende ebenso faszinierend. Es geht ein betörender Duft über die ganze Insel und man fühlt sich wie im Garten Gottes.

Syrakus ein Ort, den man gesehen haben muss, man findet hier architektonisch hochwertige Baukunst aus längst vergangenen Tagen in noch sehr gutem Zustand. Die Bauherren von einst bauten für die Ewigkeit, so könnte man meinen. Auch befindet sich hier der archäologische Park, in dem auch das bekannte griechische Theater aus dem Felsengestein gearbeitet worden ist. Am Rande des Feuer speienden Vulkans Ätna findet man die Stadt Catania, die wohl auch sagenumwobene Stätte aus vergangenen Tagen. Sie ist eine aus dem gespeiten Gesteinsmaterial des Ätnas erbaute Stadt, demzufolge ist sie sehr dunkel, aber sehr reich an historischen Gebäuden.

Umbrien oder das grüne Herz Italiens

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Man könnte über Umbrien sagen, das Land, in dem die Oliven gedeihen wie sonst nirgendwo. Wein aus der Region dazu gereicht und die Welt ist in Ordnung.

 

Die gesamte Region ist ein Refugium für den kulturhistorisch Interessierten, denkt man nur allein an die Basilika von Assisi. Nicht nur Assisi ist weltbekannt in der Region Umbrien, sicher sind hier auch mit den Städten Spoleto und Perugia, sowie auch Gubbio besonders schöne und architektonisch wertvolle Sehenswürdigkeiten zu nennen, die alle auf eine Besichtigung warten. In den einzelnen genannten Städten findet der Gast über 40 Museen, in denen auch viele Werke von Künstlern aus der Region hier, wie zum Beispiel von Pinturicchio, Cimabue und Perugino, ausgestellt sind. Diese Werke sind von unschätzbarem Wert und bieten dem Betrachter einen Hochgenuss an künstlerisch hoher Leistung an.

 

Eine weitere Besonderheit ist in Umbrien mit seiner Lage zu nennen, es liegt ja bekanntlich zwischen Latium, Toskana, Marken und Abruzzen. Umbrien ist wirklich in Italien die einzige Region, welche weder eine Küste noch eine Grenze zum Ausland hat. Aber sie kann immerhin mit dem Trasimenischen See aufwarten. Ihrer Hauptstadt Perugia sollten die Besucher ebenfalls einen Besuch abstatten. Die liegt ganz in der Nähe zur toskanischen Grenze. Man wird in Umbrien aber überall wie ein König aufgenommen, denn hier bedeutet das Wort Gastlichkeit noch eine Menge. Mit ihrer überschwänglichen Gastfreundlichkeit und Wärme wird man durch die Gastgeber wie auf Händen getragen. Man hat hier die Wahl zwischen einer Nobelherberge oder einem einfachen Feriendomizil auf einem der ursprünglichen Bauernhöfe. Die Nobelherbergen sind aber wirklich etwas ganz Besonderes, denn hier wird man in historisch wertvollen restaurierten Gebäuden zu einer Übernachtung eingeladen. Aber weiterhin stehen den Urlaubern auch über 500 sehr gut geführte Hotels und eine Vielzahl an alternativen Übernachtungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Campingplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen zur Verfügung.

Pisa – eine Stadt mit viel Kunst und Kultur.

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Pisa ist ursprünglich in vier Stadtteile geteilt, Santa Maria, San Francesco, San Martino und San Antonio. Dieser vier Teile waren aber nicht immer vorhanden. Ursprünglich bekannt die Stadt ihr Wachstum mit dem heutigen Viertel Santa Maria. Durch die militärische und wirtschaftliche Macht zur Zeit der Seerepublik gewann die Stadt an Bevölkerung und Beliebtheit. Längst reichten die Stadtmauern um Santa Maria nicht mehr aus und mussten erweitert werden. Heute teilt sich die Stadt Pisa durch den Fluss Arco. Es sind auf der linken Uferseite San Martino und San Antonio und am rechten Aronufer die Orte Santa Maria und San Francesco. Durch diese klare Unterteilung kann man sich als Fremder in der Stadt leicht orientieren. In Pisa kann man zwar nicht wirklich einmalige Landschaften bewundern, dafür aber viele Kunst-, Architektur-, Kultur- und Geschichtseigentümer bestaunen.

 

Santa Maria ist wie gesagt der älteste Stadtteil Pisas. Ihm wird auch die größte Bedeutung der Stadt zugeschrieben. Es stellt mit dem Piazza del Duomo – also dem Domplatz – und der heutigen Piazza dei Cavaleri das Zentrum der bekannten Stadt dar. Hier ist auch die italienische Eliteuniversität, die für Italien die gleiche Bedeutung hat wie andere große und weltbekannte Universitäten. Diese Universität wurde 1806 auf ausdrücklichen Wunsch von Napoleon gegründet. Den Namen – Santa Maria – hat der Stadtteil von der Cathedrale oder dem Dom, der nach der heiligen Maria Assunta (Mariä Himmelfahrt) benannt wurde. Gerade Santa Maria gibt bei einem Spaziergang durch die Straßen unzählige kirchliche aber auch bürgerliche Geheimnisse und Sehenswürdigkeiten preis.

 

Der zweite Stadtteil ist San Francesco. Auch dieser Teil der schönen Stadt Pisa, wurde nach einer Kirche benannt. Dieses Gotteshaus wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Seine Grundsteinlegung verdankt die Kirche dem Franziskaner-Orden – woher unter anderem auch der Name kommt – und Giovanni di Simone der die Kirche errichten lies. In San Francesco findet man viele Baustile in nur wenigen Straßen Entfernung. So zum Beispiel die mittelalterlichen Turmhäuser der Via delle Belle Torri, die Palazzi im Florentiner Renaissance-Stil und zahlreiche Barock-Gebäude in der Gegend um Santa Marta, sowie den einzigartigen klassischen Stil der Piazza Martiri della Libertà.

 

San Martino, hieß früher ursprünglich Kinzica. Hier kann man von der Herkunft des Namens allerdings nur vermuten. Und zwar war es früher eine junge Frau, die Kinzica die Sismondi hieß, die nachts die Glocken läutete und einst Pisa vor dem Überfall des Piraten Musetto gerettet hatte. Den heutigen Namen hat auch dieser Stadtteil von einer bedeutenden Kirche, die dort beheimatet ist. In ihrem Inneren sind kostbare mittelalterliche barocke und typisch Pisaner Ausstellungsstücke zu bewundern, die auf das 18. Jahrhundert zurückzuführen sind. Hier in San Martino befindet sich auch die Grabstätte des heiligen Bona, der Schutzheiliger aller Hostessen ist.

 

In San Antonio findet man noch heute Spuren der gleichnamigen Kirche, die in ihrer Fassade erhalten geblieben ist. Auch die Straßen und Gässchen prägen das Stadtbild auf eine ganz eigene Art. Vor allem die typischen Bögen aus dem 16. Jahrhundert sind zum Teil noch bis heute erhalten, und versetzen den Urlauber in eine Zeitreise zurück in längst vergangene Jahrhunderte.

Ein Haus in der Toskana – wer hätte das nicht gerne?

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Die Toskana ist der Urheber des leckersten und besten Weines Italiens – des Chianti. Die Toskana hat aber noch andere Sehenswürdigkeiten und viele einzigartige Landschaften zu bieten.

 

So zum Beispiel die Region um Chianti. Hier gibt es nicht nur den wohl berühmtesten Wein Italiens, hier sind auch die herrlichen Weinberge zu bewundern, die sich über kilometerlange Hänge erstrecken. Unzählige Bauwerke wie Schlösser und Burgen, aber auch das Landschaftsbild mit Olivenhainen, Zypressen, Wiesen und Wäldern prägen das einmalig schöne Landschaftsbild des Chianti. Jedem Touristen sei gesagt, hier ist die beste Rundfahrtstraße die Chiantigiana. Dies ist eine Straße die sich quer durch das ganze Gebiet zieht. Von ihr aus erhascht man die besten Ausblicke auf die wirklich einmalig harmonierende Landschaft. Wer allerdings seinen Urlaub in dieser Region verbringen möchte, wird nur wenige Hotels und Ferienresorts finden. Eher stehen malerische Weingüter und Bauernhöfe zur Verfügung, die den Stil des Landes auch den Gästen übermitteln wollen. Man hat absichtlich darauf verzichtet großartige Hotelkomplexe zu erreichten, da diese nur das wirklich klasse harmonierende Landschaftsbild der Chianti stören würden. Viele Weinfeste und werden hier jedes Jahr gefeiert. Der echte Weinkenner ist also im Chianti bestens aufgehoben um Urlaub in der Toskana zu machen.

UNESCO und Sassi von Matera

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Es gibt sicherlich die klassischen Reiserouten, die man buchen kann, wenn man sich entschlossen hat, eine Reise durch Italien zu machen. Besonders empfehlenswert sind jedoch die Routen, auf denen man auch Besonderheiten bestaunen kann, hier grenzen sich doch die Ziele von den normal angebotenen Reisezielen extrem ab.

 

Ein Besuch des Südens Italiens ist immer eine anspruchsvolle und besonders erfahrensreiche Reise durch das Land. Man kann hier die Sassi bestaunen, das sind Höhlenwohnungen, deren Geschichte allerdings bis in die Steinzeit zurückzuführen ist. Das Gebiet ist seit den 90er Jahren zum Weltkulturerbe durch die UNESCO erklärt worden, was letztendlich zu einigen wichtigen Erneuerungen geführt hat. Die Felsenwohnungen sind aus dem hier vorkommenden Tuffstein gefertigt, das heißt, sie sind in den Tuffstein, vor Jahrtausenden schon, geschlagen worden. Von Weitem zu erkennen, liegen sie tief in den Fels geschlagen und ganz eng beieinander und man könnte denken, dass es sich um Miniaturbauten handelt. Hier haben tatsächlich Menschen unter unbeschreiblich schlechten Bedingungen ihren Alltag bewältigt. Die hygienischen Bedingungen waren so schlecht, dass man sich vor den Renovierungsarbeiten im Auftrag der UNESCO dazu entschlossen hat, die Menschen zu evakuieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten können heute einige wenige Menschen ihre geliebten Behausungen wieder bewohnen. Durch die UNESCO wurde es möglich, der Stadt Matera wieder ein Stück ihrer sagenumwobenen Geschichte zurückzugeben.

 

Ganz besonders sehenswert sind aber auch in den vielen kleinen Orten im Süden von Italien, die Zeugnisse der Geschichte und des Handwerks. Auch für Pauschalurlauber wird der Süden immer interessanter, denn man kann hier wunderschöne Badeurlaube verbringen. Der Golf von Taranto bietet hierfür, mit sehr schönen und besonders feinen Sandstränden, ideale Bedingungen. Ganz bezaubernd sind aber auch im Südwesten von Italien die Steilküsten mit sehr imposanten Felsenhängen, ganz einsam gelegene Buchten und Grotten.

Südtirol – Italien ohne Meer aber dafür mit vielen Angeboten

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Wer an Südtirol denkt, bringt damit klassische Weinberge und typische Weinanbaugebiete in Verbindung. Hier gibt es so viele Weinbauern wie sonst nirgends. Die Weinanbaugebiete sind Einnahmequelle Nr. 1 in Südtirol. Dicht gefolgt werden sie von der Tourismusbranche und dem Apfelanbau. Aber auch das Geschäft mit dem Südtiroler Speck ist weltweit bekannt. Jedoch gibt es hier in Südtirol seit rund 2.000 Jahren Weinbauern, die jedes Jahr darauf aus sind, die besten Weine der Welt herzustellen. Alles in allem betrachtet, haben die Südtiroler mehr von Italien als von Tirol. Daher ist es durchaus angebracht, dass sie bereits seit Jahren zu Italien gehören.

Südtirol gilt als eine der burgenreichsten Regionen Europas, was darauf zurückzuführen ist, dass schon damals gerade die Adeligen und Reichen dieses Gebiet als bevorzugtes Wohngebiet gewählt hatten. Südtirol hat vieles zu bieten. Und vor allem für die Urlauber, die gerne Italien einmal aus der etwas anderen Perspektive betrachten wollen, ist hier genau die richtige Urlaubsregion. Südtirol – Italien ohne Meer.

Dennoch gibt es zahlreiche Seen, wie der Kalterer See und die Montiggler Seen. Auf ihnen muss kein Wassersportler auf seine geliebten Surf- und Segeltouren verzichten. Denn diese Seen bieten Erfrischung der ganz besonderen Art. Und die ist auch in Südtirol bitter nötig. Denn, man mag es kaum glauben, auch hier existieren Temperaturen ähnlich hoch wie in Sizilien oder in Sardinien. Die Segel- und Surfanhänger finden hier aufgrund des Talaufwindes ihre volle Erfüllung auch ganz ohne Meer. Aber auch für die ganze Familie ist hier der Spaßfaktor sehr hoch. So zum Beispiel im Erlebnisbad am Großen Montiggler See. Denn dort steht die mit 130 Metern längste Wasserrutsche Italiens. Wer sich also auf das Abenteuer Erlebnisbad einlässt, muss wirklich auch viel Mut beweisen. Badetemperaturen gibt es hier bis Mitte Oktober. Denn aufgrund des milden Klimas sind alle Seen so aufgeheizt, dass durchaus auch nach der Ferienzeit das Wasser genossen werden kann. Aber auch schöne Städtchen wie Meran oder Bozen sind dringend bei einem Südtirolurlaub zu empfehlen.

Gerade bei der Nennung der Südtiroler Stadt Bozen wird jeder Radsportler – egal ob als Hobby oder auch Leistungssport – seine helle Freude haben. Den Radwege wie der Etschradweg, der sich über eine Länge von 40 Kilometern erstreckt, laden zu gemütlichen Radtouren ein. Aber nicht nur der Drahtesel ist hier an der Etsch ein Ausrüstungsgegenstand der mitgeführt werden muss. Auch Kletterfreunde, Wanderer oder eben Raftig-Fans können hier in vollen Zügen ihren Urlaub genießen. Die informativ ausgestatteten Wanderwege geben Auskunft über die Weinanbaugebiete  und deren zugehörigen Anwesen und Bugen. Viele Gaststätten und Restaurants laden zu einem kleinen Zwischenstopp ein, wo deftige Südtiroler Köstlichkeiten genau so genossen werden können, wie der überall bekannt Wein aus der Italienischen Region. Aber auch herrliche Burgwanderungen bieten dem Urlauber Einblicke in das mittelalterliche Leben der Winzer und Schlossherren. Gute Wanderprofis müssen unbedingt eine Tour zur Bletterbachschlucht unternehmen. Denn diese Schlucht liegt am Fuße des Gipfels des Weißhorns. Dies ist ein Bergmassiv der Dolomiten. Dolomiten ist das Stichwort für Bergsteiger. Versierte Gipfelstürmer genau so wie Hobby-Kraxler haben hier unzählige Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Wer durch das Bergsteigen ordentlich ins Schwitzen kommt, der kann sich ja in einem der zahlreichen Bergseen Abkühlung verschaffen. Aber Vorsicht, durch die schneebedeckten Gipfel der Dolomiten, ist auch das Wasser in den Bergseen dementsprechend frisch. Hat man den Gipfel erklommen, werden einem Bergsteiger zahlreiche schneebedeckte Terrains sowie meterlange Eiszapfen zur Schau gestellt.

Die Region Liurgien und seine herrlichen Städte

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Rapallo, eine Stadt am Golf von Tigullio hat touristisch gesehen ein sehr reichhaltiges Angebot. Hier könnte man Golfen, Sportschießen und Reiten. Kulturhistorisch hat die Stadt aber noch einiges mehr zu bieten. Das gotische Kloster Valle Christi zum Beispiel ist im Jahre 1551 erbaut worden und gleichzeitig eine Festung, welche nach dem Überfall von Seeräubern erbaut worden ist. Aber auch Rapallos via Mazzini, die berühmte Einkaufsstraße der Stadt lädt Touristen gerne zu einem Bummel ein.

 

Rapallo hat in seinem imposanten Hafen allein schon 400 Ankerplätze für zahlreiche Yachten. Eine weitere touristische Hochburg ist die Stadt Santa Margherita. Der Tourist findet hier die berühmte Villa Centurione, die mit wunderschön angelegten Gärten immer wieder die Besucher in ihren Bann zieht. Aber Santa Margherita ist auch ein Domizil für die Tauchsportler. In ungefähr 17 Metern Tiefe steht hier zur Begutachtung die Bronzefigur Christo degli Abisi den Tauchern zur Verfügung. Mit Portofino ist wohl die bekannteste Stadt in der Region Liurgien genannt. Es ist ein bezaubernd schöner Ort, der mit Worten kaum zu beschreiben ist. Hier sollte man sich wirklich vor Ort verzaubern lassen.

 

Eine Blumenstadt ist wiederum mit San Remo zu nennen. Sogar im November ist es hier noch angenehm warm und mild. Ihr Bild wird bestimmt von einem Meer aus Blumen und in keiner anderen Stadt weltweit findet man so viele Parkanlagen und bepflanzte terrassenartige Gärten wie in San Remo. Das Casino ist aber genauso sehenswert wie die vielen Parkanlagen der Stadt. Es wurde bereits 1905 erbaut und in seinem Inneren befinden sich nicht nur Casinos, sondern auch viele Konferenzräume und ein kleines Theater.

Die Perle des Mittelmeeres – Sardinien

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Sardinien gilt als einzigartige Perle des Mittelmeeres. Hier vereinen sich viele kontrastreiche Landschaftszüge zu einer bezaubernden Insel, die viel besungen wurde und über die viel geschrieben wird. Hier vereinen sich einsame Buchten, feinsandige Strände und traumhafte Badeorte mit steilen Klippen und dem kahlen Hinterland. Sardinien hat noch ein schönes Stück Ursprung behalten können. Alleine der Blick ins Meer verzaubert jeden Besucher durch die azur-blaue Farbe.

 

Die einzigartige Schönheit der Natur wird hier durch strenge Bauregeln geschützt. Das bedeutet, es dürfen keinerlei Betonburgen oder große Touristenbunker gebaut werden. Diese Regeln machen Sardinien zu dem was es schon immer war – eine Perle des Mittelmeers.

 

Sardinien unterteilt sich in vier Regionen. Zum Einen Sassari im Nord-Westen, Nuoro im Osten, und Oristano im Süd-Westen sowie Cagliari im Süden.

 

Die Hafenstadt Olbia liegt im Norden Sardiniens in der bereits erwähnten Region Sassari. Hier, an dem Hafen machen die meisten Urlauber ihre zarten Annäherungsversuche an die schöne Mittelmeerinsel. Denn hier ist der wohl wichtigste Verkehrsflughafen Sardiniens zu finden. Aber auch die meisten Fährschiffe kommen hier nach Olbia vom italienischen Festland.

Etwas nördlich dieser Stadt gelegen ist das Non-Plus-Ultra der Insel Sardiniens. Hier finden sich die Reichen und Schönen dieser Erde wieder um Urlaub zu mache. Die Costa Smeralda ist das Highsociety-Paradies der einmaligen Urlaubsinsel. Dementsprechend kosten auch die Unterkünfte hier mehr, und das Leben allgemein richtet sich ganz nach dem exklusiven Urlauberstandard. Hier haben viele Prominente ihre Feriendomizile. Ganz zuerst zu erwähnen ist der italienische Schmusesänger Eros Ramazotti, ebenso wie Julia Roberts und Michael Douglas. Sie alle lassen sich zwar selten öffentlich sehen, aber deren Anwesenheit vermutet die Bevölkerung eben durch die unzähligen Paparazzi die tagtäglich die Mauern der Anwesen belagern. Hier ist also das absolute Urlaubsziel für alle diejenigen, die gerne exklusiven Urlaub machen möchten, aber eben nicht weit reisen wollen. Auf Alghero – auf der spanisch geprägten Hauptstadt Sardiniens im nördlichen Teil der Westküste – bekommt jeder Urlauber die Möglichkeit sein Geld zu vershoppen und auf Souvenierjagd zu gehen.


Eine ruhige Attraktion, die noch von wenigen Urlaubern entdeckt wurde, ist das kleine gemütliche Städtchen Bosa. Es liegt südlich von Alghero und gehört Nuoro einer sardinischen Provinz an. Hier erstrecken sich zahlreiche Bergwälder und Korkeichenhaine bis weit ins Landesinnere. Jedoch auch zahlreiche Obstplantagen und Weinberge sind hier zu bestaunen, die den erstklassischen Sardinischen Wein hervorbringen. Da Sardinien noch unberührte Natur pur ist, kann man bei einem Besuch dieser Region vielleicht auf der Basalthochebene

Geschichtskundler finden in der kleinen Provinz Oristano zu der auch die Sinis-Halbinsel gehört, künstlerisch wertvolle Ausgrabungen. So zum Beispiel die bedeutende Ausgrabungsstätte Tharros. Hier findet man also Kultur, Geschichte und eine Portion Entspannung an den weißen Stränden von San Giovanni di Sinis. Genau so wie viele andere Weltstädte hat auch Oristano große Freude am alljährlichen Karneval. Hier wird in aufwändigen Kostümen die Geschichte des Städtchens dargestellt.

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