Speisen wie Gott in Frankreich

Frankreich No Comments

Dazu bedarf es nicht einmal viel. Einzig nach Frankreich muss man fahren oder auch fliegen, damit man dieses berühmte Zitat nachempfinden kann. Das als Land der Gourmets bezeichnete Frankreich wartet mit einer reichen Vielfalt verschiedener Delikatessen auf. Da man an einem Tag nicht so viel essen kann, wie die französische Küche an kulinarischen Genüssen anbietet, sollte man sich einen Urlaub in Frankreich gönnen. Dazu bietet es sich geradezu an, eine Ferienwohnung in Frankreich anzumieten, da diese in der Regel deutlich günstiger sind als Hotelzimmer für den gleichen Zeitraum. Das eingesparte Geld kann dann in die Hochgastronomie investiert werden, denn die französische Delikatessenküche kostet nicht gerade wenig.

Während dieses kulinarischen Streifzuges kann man natürlich auch den Ort seines Aufenthalts wechseln, auch wenn dies natürlich ganz so leicht und flexibel möglich ist, wie es in einem Hotel normal ist. Eine Ferienwohnung in Frankreich muss für gewöhnlich für mindestens eine Woche angemietet werden. Wenn man seine Tour durch Frankreich allerdings sinnvoll plant, stellt diese Gegebenheit keine Hürde dar. Bei einem Urlaub, der beispielsweise über 4 Wochen geht, kann man jede Woche in eine neue Ferienwohnung umziehen. So können die Köstlichkeiten aus der französischen Küche regional genossen werden, ohne dass man in Zeitnot geraten würde.

Warum sollte eine Ferienwohnung in Frankreich angemietet werden? Allein die Möglichkeit, diese Gaumenfreuden direkt nachkochen zu können, wäre schon ein Vorteil. Aber der größte Vorteil liegt ganz klar in den Preisen, denn im Gegensatz zu einem Hotelaufenthalt kann man bei einer Ferienwohnung ganz leicht 50% und mehr sparen. Grund genug, über diese Option nachzudenken. Davon abgesehen ist die Möglichkeit, auch Gäste einzuladen, in einem Hotel eher nicht gegeben, da man hier doch sehr beengt wäre. In einer Ferienwohnung ist das nicht der Fall, es ist für mehrere Gäste ausreichend Platz vorhanden.

Ein Kleinod inmitten von Paris

Frankreich No Comments

Er gilt als einer der schönsten Plätze in Paris und gehört gleichzeitig zu den ältesten. Der Place des Vosges. Finden kann man ihn im Stadtteil Marais. Erbaut wurde dieser Platz Anfang des siebzehnten Jahrhunderts. Der Place des Vosges wurde auf Anordnung des damaligen französischen Königs Heinrich IV. angelegt. Damals bekam er folgerichtig den Namen Place Royale.

Berühmte Persönlichkeiten bewohnten die den Platz umgebenden Häuser. So wohnte im Haus mit der Nummer sechs der berühmte Schriftsteller Victor Hugo. Ihm ist hier sogar ein Museum gewidmet, dessen Besuch man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch der berühmt-berüchtigte Kardinal Richelieu soll am Place des Vosges gewohnt haben.

Die Arkaden, die den Platz komplett umrunden, waren die ersten Arkaden dieser Art in Europa. Sie wurden später in vielen Städten des Kontinents kopiert. Ein Bummel durch diese Arkaden lohnt sich, denn man kann in zahlreichen Galerien und Boutiquen stöbern. Aber auch Bistros, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Wer etwas Ruhe inmitten des Großstadtdschungels sucht ist hier ebenfalls richtig. Die große Grünanlage bietet neben Ruhe und Erholung auch genügend Sitzmöglichkeiten. Wer Paris besucht, sollte sich unbedingt auch etwas Zeit für den Places de Vosges nehmen. Es lohnt sich.

Paris – die Stadt der Liebe

Frankreich No Comments

Allgemein ist Paris als Stadt der Liebe bekannt. Keine andere Stadt ist so populär und vor allem in Kinohits immer wieder gerne eingesetzt. Den Louvre im Hintergrund und eine atmosphärische Mondscheindämmerung und die romantische Story ist perfekt. Paris ist eine abwechslungsreiche Stadt. Historische Bauten & Museen machen diese Kulturhauptstadt zu einem beliebten Reiseziel. Die Stadt des Charmes verändert sich fast mit jedem Straßenwechsel. Das moderne und gleichzeitig harmonische Paris lockt den Tourist mit vielen Sehenswürdigkeiten. Wie beschrieben ist der Louvre sehr beliebt, aber auch die Champs-Elysées, der Arc de Triumphe oder das Château de Versailles sind sehr beeindruckende Sehenswürdigkeiten. In Paris ist jeden Abend etwas los, über 260 Veranstaltungen täglich kommen in den Straßen zum Vorschein. Wem das zu viel ist, sollte die Pariser Gärten besichtigen, die Ruhe die man dort verspürt ist einmalig. Wem das alles zu wenig ist, sollte sich den Eifelturm nicht entgehen lassen. Bis zur Spitze sind es 307m, allerdings muss man das Gebäude zu Fuß erklimmen. Bis zur ersten Plattform hat man stolze 350 Stufen vor sich und wer sich noch mehr traut, kann bis zu 700 Stufen auf die zweite und dritte Plattform gehen. Interessant, ist das sich unter dem Eifelturm der Champ-de-Mars befindet. Dieser gehörte zu Zeiten der Französischen Revolution zu einem wichtigen Standpunkt, heute ist es eher ein erholsamer Park der Ruhe. Allgemein ist Paris, die Hauptstadt von Frankreich ein wundervoller Reiseort und jeder der noch nicht da war, sollte sein Urlaubstagebuch mit diesem wundervollen Ort füllen.

Die Provance und ihre Weihnachtsbräuche

Frankreich No Comments

In Frankreich feiert man natürlich auch das heilige Weihnachtsfest zur Geburt Jesu Christi. Doch ganz besonders in der Provance wird dieses Fest durch zahlreiche Bräuche eingeleitet. Während in Deutschland einfache Weihnachtsmärkte mit Glühweingeruch und Lebkuchen die bevorstehende besinnliche Zeit übermitteln, hat Frankreich in der Provance ganz andere Rituale und Bräuche, die sie zelebrieren. Um ihren ganz festen Glauben zu zeigen, gehört für die Franzosen nicht einfach nur ein Weihnachtsbaum in das Haus. Nein… auch die legendäre Weihnachtskrippe ist nahezu ein Muss.

Überall finden sich zahlreiche Krippen unter den Tannenbäumen wieder. Ob ein uraltes vererbtes Stück, oder ein hoch modernes Krippchen – es muss eines unter dem Weihnachtsbaum stehen. Sogar eigene Krippenmessen finden jedes Jahr in der besinnlichen Zeit statt, wo man die schönsten Krippen der ganzen Welt bewundern kann.

In der Provance beginnt die Vorweihnachtszeit mit dem vierten Dezember – dem Namenstag der heiligen Barbara. In einem großen Fest werden hier Vorbereitungen getroffen. Die Franzosen stellen an diesem Tag drei Unterteller auf, auf denen sie drei Getreidesorten säen. Es soll hier die Dreifaltigkeit dargestellt werden. Wenn diese drei Schalen gut gepflegt werden, ist pünktlich zum Weihnachtsfest ein kleines „Feld“ gewachsen, das natürlich die Krippe oder auch den Festtisch zu Weihnachten schmückt. In Deutschland stellen die Menschen Kirschzweite ins Wasser, die ebenfalls zum Weihnachtsabend blühen sollen. Das Fest der hl. Barbara findet demzufolge nicht nur in der Provance große Beliebtheit.

Die Weihnachtsmärkte in der Provance fallen auch um ein Vielfaches imposanter aus als die in der übrigen Weihnachten feiernden Welt. Alles Zubehör für ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest erhält man in den zahlreichen Buden und Ständen der provinzialischen Weihnachtsmärkte. Glühwein und Apfel-Zimt-Geruch steigt einem schon von Weitem in die Nase. Wer sich hier auf die Suche macht, um eine Weihnachtskrippe zu kaufen, wird sicher mit voll gepackten Taschen nachhause gehen. Nun stellt sich jedoch für viele die Frage, warum gerade die Franzosen so viel Wert auf eine Krippe unter dem Tannenbaum legen. Nun, zum einen liegt es vermutlich daran, dass sie von Franz von Assisi erfunden wurde… aber zum Zweiten sicherlich auch daran, dass im Jahr 1792 – während der französischen Revolution – war alles, was mit der Kirche und Brauchtümern zu tun hatte, verboten. Die Menschen legten daher viel Wert darauf, dass gerade dann in den Familien umso mehr das heilige Fest zelebriert wurde. Erst nach dem Ende der Französischen Revolution öffneten die Kirchen wieder ihre Pforten und Weihnachten in der Provance wurde wieder offiziell gefeiert.

Das Weihnachtsfest in der Provance findet den Höhepunkt in einem – von der Familie gemeinsam eingenommenen – Festmahl, bei dem natürlich auch ganz spezielle Rituale nicht fehlen dürfen. Zum Zeichen des guten Lebens im neuen Jahr – und insbesondere einer reichen Ernte – wird hier ganz darauf bedacht, dass die Danksagungen und Huldigungen auch vor dem Essen umfangreich zelebriert werden. Insbesondere die 13 Nachtische sind wichtig. Hierbei sind keine vollständigen Mahlzeiten gemeint, sondern die Zutaten müssen 13 an der Zahl sein. Ob Nüsse, Obst, Süßigkeiten oder Kuchen ist dabei egal. Sie sollen die 12 Jünger Jesu und Jesu Christi selbst symbolisieren.

Nach dem Mahl findet der Weihnachtsabend seinen Abschluss in einer weihnachtlichen Mitternachtsmesse. Auch hier hat die Provance wieder ein ganz eigenes Ritual mit einbezogen. Es nimmt in vielen Kirchen ein Lamm an der Messe teil. Vorwiegend liegt dieser Vorzug dem jüngsten Lamm der Gemeinde zu. Da das Lamm die Fruchtbarkeit symbolisiert, findet es auch in der Mitternachtsmesse des hl. Weihnachtsabends einen festen Platz bei den Bräuchen und Ritualen.

Abgeschlossen wird die Weihnachtszeit in der Provance – wie in den übrigen christlichen Ländern auch – mit dem Tag der heiligen drei Könige. Im Gegensatz zur restlichen katholischen Welt werden die Figuren der hl. Drei Könige erst am 6. Januar in die vorher aufgestellte Krippe gestellt, da Kaspar, Melchior und Balthasar auch erst an diesem Tag den Weg zu Jesu durch den Stern gefunden haben. Nach diesem Tag kommen alle Weihnachtsbräuche wieder in den Keller oder auf den Speicher, von wo aus sie warten, bis das neue Jahr vergangen ist, und die weihnachtliche Zeit auf ein Neues beginnt.

Ein Nationalpark entsteht in La Réunion

Frankreich No Comments

La Réunion ist ein französisches Überseedepartement im Indischen Ozean. Besonders mannigfaltig und einzigartig ist die Landschaft der Insel. Verursacher dieser abwechslungsreichen Gegend sind zwei Vulkane, die die Insel schufen. Vor etwa drei Millionen Jahren entstand der Piton des Neiges, der erst seit etwa 10.000 Jahren keine glühende Lava mehr spuckt. Als die Magmakammern dieses Vulkans einstürzten, hinterließ dieses Ereignis die drei Bergkessel, die heute wie ein Kleeblatt um den Gipfel des Piton des Neiges angeordnet sind. Aufgrund seiner Höhe von 3070 Metern wird dieser Berg auch das Dach des Indischen Ozeans genannt.

Wesentlich jünger und niedriger ist der zweite Vulkan, der Piton de la Fournaise, mit seinen 2632 Metern Höhe. Im Gegensatz zu seinem schlafenden großen Bruder ist der Vulkan heute einer der aktivsten weltweit. Da die Lava durch Nebenschlote vergleichsweise ruhig an die Oberfläche kommt, und nicht explosionsartig hoch in die Luft geschleudert wird, sind die Ausbrüche jedoch relativ gefahrlos. Vergleichsweise klein ist die Fläche von La Réunion, gemessen an der Vielfalt seiner Landschaftsbilder. Auf 2500 Quadratkilometern findet sich eine Landschaft, die sonst nur ein Kontinent bietet. Kristallklare Bergflüsse, alpine Felsen, tropischer Urwald und weiße Sandstrände vereinen sich auf der Insel. Über 100 Mikroklimata sind Ursache dieser unterschiedlichen Landstriche auf so engem Raum und der somit vorhandenen Pflanzenvielfalt.

Bereits vor 15 Jahren wurde die Idee aufgegriffen, dieses auf der Welt einmalige Landschaftsbild unter besonderen Schutz zu stellen, und einen „Parc de Nationale“ auf La Réunion zu gründen. Vor allem die einheimischen Pflanzen, die etwa 30% der Insel bewachsen, sollen so bewahrt werden; viele auf La Réunion wachsende Pflanzen gibt es nur dort. Aus diesem Plan soll nun Wirklichkeit werden. Damit wäre der achte französische Nationalpark geschaffen – nach über 25 Jahren zeitlicher Differenz zum letzten der anderen sieben Nationalparks Frankreichs. Zwei Zonen gibt es im neuen Nationalpark, der sich im Landesinneren über eine Fläche von 1750 Quadratkilometern erstreckt. Zur inneren Zone, die etwa 107.000 Hektar umfasst, gehören neben dem Vulkan die höchsten Berggipfel, die Talkessel von Mafate, die Primärwälder und das Grand Bassin. Nur etwa 800 bis 900 Einwohner leben hier.

Die zweite, äußere und kleinere Zone des Nationalparks umfasst auf einer Fläche von 68.000 Hektar die Talkessel Cilaos und Salazie, die Hochebenen und ländlichen Höhen. Rund 75.000 Einwohner haben hier ihren Wohnsitz. Die fortwährende Entwicklung, um den Kultur- und Naturraum zu bewahren steht hier im Mittelpunkt; es soll eine effektive und innovative Gegend geschaffen werden.

Versailles – der Sonnenkönig und sein Luxuswahn

Frankreich No Comments

Ein Besuch der berühmtesten Schlossanlage der Welt Versailles darf bei einem Urlaub in Paris natürlich nicht fehlen. Man sollte sich nicht von den riesigen Menschentrauben und sehr langen Warteschlangen nicht entmutigen lassen und sich tapfer hinten anstellen. Denn hat man erst einmal diese Hürde überwunden, beginnt man eine erneute Reise und zwar in eine ganz andere Welt. Spätestens im Schlosspark vergisst dann jeder die großen Menschenmassen und die langen Wartezeiten.

Versailles kann man entweder mit dem Bus oder dem PKW erreichen. Da genügend Parkplätze vorhanden sind und die Straßen in der Richtung des Schlosses nur selten verstopft sind, kann man auch locker mit dem Auto fahren. Der Atem wird einem bereits bei dem ersten Anblick auf das Schloss genommen. Die Schilderungen dürften eigentlich jedem bekannt sein, doch die 570 Meter lange Fassade, in welcher 375 Fenster sind, nehmen dann doch jedem den Atem und man ist fassungs- und sprachlos. Den Schlossgarten kann man auch mit der Kutsche oder einer elektrischen Bahn erkundigen, wer sich das jedoch anschauen möchte, sollte lieber den beeindruckenden Fußweg bevorzugen.

Für diesen Gang oder die Fahrt durch den Schlossgarten muss man sich gar nicht an die Kasse anstellen. Man kann jeder Zeit durch diesen Park spazieren gehen und sich sofort wie alleine fühlen. Wenn man den Weg über die Achse des Gartens entlang geht, erfährt man einen Wechsel von kultivierten Abschnitten mit Blumenarrangements und verwilderten, wie naturbelassenen Abschnitten. In einigen Restaurants oder Bistros kann man verweilen und essen. Weitere Anziehungspunkte stellen Statuen und Brunnen dar. Der etwa 60 Meter breite und über 1.500 Meter lange große Kanal ist der Mittelpunkt der Parkanlage.

Wenn man in einem rudernden Boot sitzt oder im park ein Picknick macht oder einen Spaziergang unternimmt, würden nur noch Krinolinen und Paradeuniformen fehlen, damit man sich in die Zeit des Sonnenkönigs zurückversetzt fühlen könnte. Auch lohnt sich ein Abstecher zu den zwei Privatschlössern Grand Trianon und Petit Trianon, wo oft die Gattin des Sonnenkönigs, Marie Antoinette, wohnte. Der Apollo-Brunnen und der Sonnenwagen warten auf dem Rückweg hin zum Schloss auf die Besucher.

Das Morgengrauen wird durch den Sonnenwagen dargestellt und auf dem Weg in Richtung Himmel macht sich Apollo, ein vierspänniger Wagen. Die Gruppe aus vergoldetem Blei wird mit Fabelwesen, beispielsweise den Tritonen, den Gefährten des Meeresgottes Poseidon, in halb menschlicher, halb fischähnlicher Gestalt, vervollständigt. Man muss sich jedoch trotz des Reichtums wieder vor die Augen rufen, dass hier eigentlich ein schlichtes Jagdschloss stand, welche von Louis XIII, dem Vater des Sonnenkönigs, erbaut wurde.

Ludwig XVI verbrachte ab 1661 ein halbes Jahrhundert damit, um sich ein Denkmal zu erbauen, nachdem er das Erbe von seinem Vater angetreten hatte. Dieser war selbst der Bauherr und auch Aufseher der Bauarbeiten, welche sich jedoch aufgrund des unwirtlichen Geländes sehr schwierig gestalteten. Die Fundamente des Schlosses wurden immer wieder von dem Sumpf verschlungen. Nur ein lang anhaltender Kampf gegen Sumpf und Moor führte zu der heutigen Gartenanlage. Ein sehr schwieriges Unterfangen war die Wasserversorgung für die vielen Wasserspiele, Brunnen und Kanäle im Garten. Wegen etlicher tödlicher Unfälle und dieser Schwierigkeiten wurden viele geplante Bauvorhaben nicht durchgeführt. Dennoch wurde die Parkanlage ein Vorbild für viele Schlösser in Europa, wie zum Beispiel Schönbrunn oder Sanssouci.

Nach dem Umzug von Lous XVI. mit seinem Hofstaat bot Versailles für 20.000 Menschen Platz. Das Leben in diesem Schloss ist jedoch sehr unangenehm, da es an Heizmöglichkeiten und Toiletten mangelt. Pomp und Glorie von Versailles gehörten nach der französischen Revolution der Vergangenheit an, da die Regierung nach Paris zurückkehrte.

Durch die Rockefeller Stiftung wurde die Sanierung nach dem ersten Weltkrieg übernommen und auch heute wird noch viel Geld daran gesetzt, damit man den Beweis für den Luxuswahn des Sonnenkönigs erhalten kann.

Lyon – die unbeschreibliche südlich angehauchte Stadt der Farben und Lichter

Frankreich No Comments

Die wunderschöne französische Stadt Lyon weist als eine von wenigen französischen Städten eine überaus schöne und vielfältige Natur auf. Diesen Eindruck der wunderschönen Umgebung kann man außerhalb der Stadt Lyon machen, fern ab von den ganzen Straßen und Gassen.

An die Teiche der Dombes im Norden von Lyon schmiegen sich die satt grünen Weinberge des Beaujolais, während die Häuser der Dörfer im Westen sich über diese Weinberge im Sonnenuntergang einschmeicheln und golden glänzen. Die Geschichte und Bräuche der Berge der Dauphiné kann man im Osten von Lyon auffinden. Das Rhonetal wird von den Berghängen vom Vivarais umarmt und liegt südlich von der Stadt. Hier vermischt sich von den Feldern des Tricastin ein Hauch von Lavendel und das Aroma der Provence.

Licht und Wasser wechseln sich in der Stadt ab. Durch mehrere Springbrunnen wird die Stadt in eine Oase der Ruhe, Gleichmäßigkeit und natürlich des Friedens verwandelt. In der Nacht herrscht Licht über die Stadt, denn durch den Lichtplan Plan Lumière, in welchem über 150 Bauwerke liegen, verzaubert Lyon. Insgesamt ist diese Stadt ein Meer aus Lichtern, denn die Basilika von Fouvière leuchtet so blau wie das Meer, die Oper, welche von Jean Nouvel erbaut wurde, ist blutrot und die Rathaus-Kuppel ist in einem edlen Gold.

Wenn man durch die Stadt schlendert, könnte man meinen, man sei in der italienschen Stadt Florenz. Der einzige Unterschied liegt in dem Temperament, den die Einwohner haben, denn das Flair von Lyon ist mehr südländisch. Auch glänzt die Stadt durch viele Sehenswürdigkeiten, welche man unbedingt bei einer Tour durch Lyon besichtigen sollte.

Die französische Stadt hat eine aufregende und geschichtsträchtige Zeit hinter sich, welche in der heutigen Zeit viel ausmacht und zwar in Bezug auf Kultur und Brauchtum. Des Weiteren ist sie als Zentrum für Feinschmecker und ein Zentrum der Seide bekannt, obwohl diese Stadt doch sehr modern ist. Gefühl, Stolz und Geschichte haben Lyon so geprägt, wie wir die Stadt heute vorfinden und erleben können. Dies alles kann man bei Spaziergängen und offene Augen sowohl in der Stadt als auch im Umland von Lyon überall feststellen.

Auch hat Lyon eine Vielzahl von Freizeitangeboten, die man einfach erreichen kann. Wenn man das Vogelreservat betrachten will, sollte man einen Ausflug in die Dombes unternehmen. Das mittelalterliche und sehenswerte Dorf Pérouges erreicht man, wenn man Lyon in nördlicher Richtung verlässt, dann kommt man in die schönen Naturlandschaften der Dombes und fährt in Richtung Crémieu.

Ab Collonges au Mont d’Or im Westen von der Stadt über St. Didier au Mont D’Or, St. Cyr au Mont d’Or und Limonest bis hin zu dem Dorf Bois d’Oingt führt die Straße der goldenen Steine. Wenn man hier auf der D485 weiter nördlich bis hin zu Villefranche und entlang der Saone fährt, kommt man wieder zurück in die Stadt.

Die westlich von Lyon beginnende Weinstraße des Beaujolais ist ebenfalls eine weitere überaus schöne landschaftliche Tour, welche, wenn man auf der D485 fährt, bis Lautsprecheransteuereinrichtung Bois d’Oingt führt. Auf der D37 kommt man dann nach Beaujeu, Romanèche Thorins und auch Belleville. Ab dort kommt man dann im Tal der Saone über Villefranche sur Saone wieder zurück nach Lyon.

Asterix und Obelix und die Auvergne

Frankreich No Comments

Auf dem ersten Blick findet dies wohl eher weniger Gemeinsamkeit, da Asterix und Obelix ja zu den Galliern gehören, die eigentlich ganz woanders in Frankreich zu finden waren als in der Auvergne. Doch die Verbindung liegt näher als gedacht… Der Name der Auvergne leitet sich nämlich von den Vorfahren der Gallier – oder von einem gallischen Stamm ab – die während der Feldzüge der Römer in eben diesem Gebiet angesiedelt waren.

Die Natur und Landschaft in der Auvergne ist wirklich einmalig. Zwischen malerischen Berg- oder Vulkanseen finden sich endlose Weiten einer beinahe unberührten Natur wieder. Es ist klar, dass die Auvergne ein Hochgenuss für viele Urlauber geworden ist. Neben der unberührten Natur und der reinen Luft der Bergwelt lassen sich hier jährlich tausende von Touristen nieder und wollen den kulinarischen Hochgenüssen frönen. Neben dem Käse und dem Wein, der für diese Region durchaus weltbekannt ist, finden zahlreiche französische Leckereien hier ihren Ursprung.

Es werden hier aber nicht nur die Anhänger der Gaumenfreuden auf ihre Kosten kommen. Nein, auch die vielen religiösen Eindrücke ziehen immer mehr Menschen in ihren Bann. Egal, ob es sich um den bekannten Jakobsweg handelt, der durch die Auvergne führt, oder ob eines der zahlreichen Klöster und Kirchen besichtigt werden, die zum Teil frühgotischen Ursprung haben, werden hier zahlreiche Veranstaltungen mit geistlichem Hintergrund aufgeführt.

Land und Leute sind hier – in eben dieser französischen Region – einzigartig. Zwischen Menschen, die am Fuße eines Berges ihre Landwirtschaft betreiben reihen sich ab und an vereinzelte Hotels ins Landschaftsbild ein. Gemütlichkeit und Tradition finden hier genau so viel Zusammenspiel wie Weltoffenheit und Gastfreundschaft.

Neben den kulinarischen Highlights der Region erlangte die Auvergne aber auch durch ihre weltbekannten Messermacher überregionales Ansehen. Die Taschenmesser aus Laguiole werden sogar bis über den großen Teich hinaus gehandelt und sind sehr beliebt.

Urlaub in der Auvergne bedeutet Land, Leute und Kultur vereint mit Abenteuer, Natur und Gaumenfreuden. Diese einmalige Vielseitigkeit wussten schon damals die Auverner – der gallische Stamm – zu schätzen und gaben so der Region ihren Namen. Viele bekannte Komponisten und Autoren fanden die Inspiration, die Auvergne in ihre Werke mit einzubeziehen, so zum Beispiel Clark Asthon Smith, der eben aufgrund des mystischen Charakters der Auvergne zahlreiche Kurzgeschichten widmete.

Doch auch geschichtlich ist die Region um die Städte Clermont-Ferrand und Vichy geprägt. Der französische König Johann II gründete hier 1360 das Herzogtum der Auvergne und hinterließ frühgeschichtliche Spuren, die noch bis heute äußerst gut erhalten sind, und täglich viele Urlauber zu ausführlichen Besichtigungstouren einladen.

Am schönsten ist es, die Region mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erkunden, da man an der frischen Luft am meisten von der einmaligen Natur erfährt. Wanderungen zwischen den zahlreichen erloschenen Vulkanen vorbei an den malerischen Vulkanseen sind nur ein Highlight bei einer Expedition durch die Auvergne. Hier ist – und das wird man schon nach den ersten Kilometern erkennen – die größte Vulkanlandschaft Europas zu finden. Die beeindruckende Macht, die früher von den heute längst erloschenen Vulkanen ausging, liegt noch förmlich in der Luft. Schnell wird klar, dass die Berge, die von weitem noch so unscheinbar ausgesehen haben, eben diese Vulkane sind.
Die Auvergne liegt im Herzen Frankreichs und ist unter wahren Kennern des Landes der Geheimtipp für Urlaub und Erholung. Noch sind nicht so viele Touristen hinter die Schönheit des Landes gekommen. Die Natur ist noch relativ unberührt und wenig bebaut.

Auvergne an sich teilt sich in vier Distrikte oder Departements ein. Jedes Gebiet hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Zwischen den Vulkanbergen finden sich blühende farbenprächtige Pflanzen, die ein einmaliges Bild geben.

In und um die Vulkane gibt es unzählige Bergdörfer, wo die Einwohner noch selbst gemachte Spezialitäten anbieten. Eine davon ist die Truffade. Echte Feinschmecker wissen, dass es sich dabei um Kartoffeln handelt, die lecker mit Knoblauch und Käse vermischt sind. Aber auch Wildspezialitäten werden hier massenhaft angeboten. Kein Urlauber darf sich hier diese Delikatessen entgehen lassen.
Dass von den Vulkanmassiven zahlreiche Heilquellen ausgehen ist offensichtlich. Viele kleine Kurorte laden jedes Jahr viele tausend Touristen ein. Die Auvergne ist eines der bedeutendsten Thermalzentren in Europa und das schon seit den alten Römern, die hier schon in den Thermen gebadet haben.

Kulinarisch und gesundheitlich hat die Auvergne also ebenso viel zu bieten wie auch geschichtlich. Mehrere hundert Burgen, Schlösser und Kirchen sind hier denkmalgeschützt und können besichtigt werden.

Vielseitiger als die Region Auvergne gibt es in Frankreich keine zweite. Sogar Extremsportler finden jedes Jahr den Weg in die Region, da hier wunderbar geklettert werden kann und Fallschirm- sowie Gleitschirmflüge angeboten werden. Man kann praktisch die sagenhafte Natur aus einem einmaligen Blickwinkel betrachten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Spaziergang auf den Montmartre

Frankreich No Comments

Der berühmte Stadtteil Montmartre ist einer der berühmtesten von Paris, welcher mit 128 Meter zugleich die höchste Stelle der Stadt ist. Der prächtige Tempel des Merkurs, dem römischen Götterboten, stand an dieser Stelle, als Paris noch in römischer hand war. Später wurde auch ein Benediktinerkloster an dieser Stelle erbaut.

Während der französischen Revolution wurde das Kloster jedoch zerstört. Das Viertel wurde jahrzehntelang Mont-Marat genannt. Diesen Namen hat es von dem Zerstörer Jean-Paul Marat. Die Bewohner von Montmartre bestritten ihren Lebensunterhalt durch die Förderung von Silex. Silex ist ein streifiges, gelb und rotbraun gemustertes Mineral, welches auch für die Schmuckherstellung verwendet wurde. Mit über 30 Mühlen wurde dieser Rohstoff aus dem Boden geholt. Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedoch bekannt wurde, dass der Berg einsturzgefährdet ist, wurde eine Mühle nach der anderen wieder entfernt und die Mineralförderung wurde beendet.

Die Moulin Rouge, welche heute Wahrzeichen des Stadtteils am Fuße des Berges ist, war letzter Zeuge dieser Zeit. Es ist schade, dass das Viertel um die rote Mühle zu einem Vergnügungsviertel der untersten Schiene verfiel. In der heutigen Zeit findet man dort in den alten Straßen lediglich mittelmäßige Bühnenshows, zahlreiche Sexshops und billige Lokale. Es ist umstritten, ob es die günstigen Hotels sind oder das zweifelhafte Vergnügungsangebot, was Touristen in das Viertel Montmartre zieht.

Einen ganz anderen Ein- und Anblick erhält man jedoch, wenn man von den Bahnhöfen Gare de l’Est und Gare du Nord in den Stadtteil spaziert. Wenn man die U-Bahn-Station Barbès Rouchechouart verlässt fühlt man sich, als wäre man in einem arabischen oder afrikanischen Basar gelandet. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten kann man erkunden, wenn man weiter geht. Dies ist die Kirche Sacré Caeur in einem einstigen kleinen Dörfchen. Das Leben wird in diesem Teil des Viertels gemächlicher und stiller – dies kann jedoch auch daran liegen, dass man viele steile Gässchen und Treppen hinauf steigen muss. Wenn man diesen beschwerlichen Weg vorbei an kleine Geschäfte und romantische Gassen jedoch hinter sich hat, erhält man eine ganz besondere Belohnung. Nach einer kurzen Verschnaufpause in einem typisch französischen Bistro erhält man einen wundervollen Blick über Paris.

In Montmartre ist der letzte Weinberg von vielen, die früher Paris umgaben. Die Franzosen trinken trotzdem noch genauso viel Wein wie zuvor. Je näher man Sacré Caeur kommt, trifft man immer mehr Menschen aus der ganzen Welt. Auch diejenigen Menschen, die den beschwerlichen und auch die wunderschönen Eindrücke gemieden haben und mit dem Bus aus Norden her gekommen sind, sind in Sacré Caeur wieder anzutreffen. Der Aussichtspunkt lohnt sich jedoch doppelt, wenn man sich einen vorderen Platz am Aussichtspunkt erkämpft hat.

Jedoch wurde Montmartre nicht nur durch das Moulin Rouge und der bekannten Aussicht bekannt, sondern auch als Künstlerviertel. Zum Beispiel Picasso, Monet, van Gogh und viele mehr haben hier ihre Eindrücke gesammelt und diese später dann auf die Leinwand gebracht. Nach dem Weltkrieg wurden die Namen der Künstler, die die Kunst an den Mann bringen wollten, jedoch immer unbekannter. Deshalb kennt sie heute keiner – die Maler und Zeichner, welche ihre Werke auf und um den Platz du Terte unter strenger Aufsicht der Polizei an die Gäste der Stadt verkaufen wollen. Diese sind natürlich nicht mit den Werken der bekannten Maler zu vergleichen, werden jedoch als hübsches Souvenir doch gekauft.

Montmartre erreicht man über die Metrostationen Pigalle, Anvers, Abbesses, Barbès Rouchechouart und Place Clichy.

Die Belfriede Nordfrankreichs – Urlaub unter Glockentürmen

Frankreich No Comments

Im Juli 2005 wurde in Durban in Südafrike eine bisher einmalige Entscheidung getroffen: 23 Belfriede, also Glockentürme, die in der Landessprache beffrois heißen, wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Eine Ansammlung von Gebäuden, 55 insgesamt, die sich über die nordfranzösischen Regionen Nord-Pas de Calais und Picardie bis nach Belgien erstrecken, erhielt die Auszeichnung. Neben den Belfrieden sind in Frankreich nur drei andere Gebiete ausgezeichnet worden: der Canal du Midi, das Loire-Tal und die Höhlen von Lascaux.

Der Wert von Kultur und Geschichte Nordfrankreichs wurde in dieser Entscheidung des Komitees für das Weltkulturerbe anerkannt. Die vor allem in Flandern ehemals als Stadttürme verwendeten Gebäude dienten dazu, das Umland zu beobachten und zu überwachen. Die Turmwächter schlugen Alarm, wenn sie eine Bedrohung ihrer Stadt erkennen konnten. Ab dem 14. Jahrhundert wurden weithin sichtbare Uhren angebracht, und man konnte dem klang schöner Glockenspiele lauschen. In jeder Gemeinde im Nord – Pas de Calais ist das jeweilige Glockenspiel das Wahrzeichen der Ansiedlung.
In Douai findet der interessierte Besucher einen Uhrturm mit einem Schieferdach; in Lille kann man vom ehemaligen Stadtturm ein wunderschönes Panorama der Großstadt genießen. Wie die Türme gehören auch die Glockenspiele unverzichtbar als charakteristisches Merkmal zur Stadt – zum Beispiel die berühmten Klänge „P’tit Quinquin“. Im weiten Land in Flandern ragt der Uhrturm in Baulleul weit in den Himmel; in Calais bewacht der ehemalige Wachturm heute das berühmte Denkmal „Die Bürger von Calais“ von Rodin.

Durch die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe wurde der Region auch im Hinblick auf den Tourismus ein Tor geöffnet. Um ein Drittel wuchs die Zahl der Urlauber und Besucher im nordfranzösischen Gebiet. Dies bedeutet unter anderem mehr Arbeitsplätze und ein gewisses Wirtschaftswachstum. In jedem der Städtchen, die sich im Jahr 2005 um die Einstufung als Weltkulturerbe beworben hatten, werden heute Führungen und Besichtigungen in mehreren Sprachen angeboten. Eine „Straße der Belfriede“ soll ein zusätzlicher Besuchermagnet werden.

Das Bergbaurevier

Seit 2006 gehört dank der Bemühungen der Vereinigung „Bergbaurevier UNESCO“ das ehemalige Bergbaurevier von Nord – Pas de Calais ebenfalls zum Weltkulturerbe. Ein besonderer Gewinn ist auch, dass in der Stadt Lens, im Zentrum der Bergarbeiterregion, seit 2005 eine Außenstelle vom Pariser Louvre existiert. Im so genannten „Louvre II“ werden seither hunderte von Kunstwerken ausgestellt, und so die Touristen in den Bann gezogen.

« Previous Entries