Costa Rica – Ein Paradies nicht nur für Kaffeegenießer

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Kleines Land ganz groß – so könnte man Costa Rica überschreiben. Wie alle Ländereien mit vulkanischer Geschichte hat auch Costa Rica eine absolut faszinierende und facettenreiche Natur, die die begeisterten Besucher in ihren Bann zieht.

Mit seinen Nachbarn Nicaragua und Panama teilt sich dieses Land das südliche Mittelamerika und lässt sich im Osten von der Karibik umspülen. Im Westen beherrscht der Pazifik die über 1000 Kilometer lange Küste. So kann man sich in Costa Rica entscheiden, ob man im Atlantik oder lieber im Pazifik baden möchte. Unentschlossene mögen sich dorthin begeben, wo Costa Ricas Landmasse nur 100 Kilometer zwischen diese beiden Weltmeere legt. Schnell entscheiden muss sich dennoch niemand, denn alle Strände sind hier traumhaft schön und der ganzjährige Sommer lässt Urlaubsträume wie Kaffeepflanzen gleichermaßen blühen und gedeihen. Auch steht nicht zu befürchten, das neu entstehende Bettenburgen die herrliche Aussicht trüben werden, denn der Strand ist für Bauherren tabu und die Architekten müssen für eine natürliche landschaftliche Passung ihrer Schöpfungen sorgen. Kein Wunder, dass sich Costa Rica zum touristischen Geheimtipp unter genussfreudigen Kennern gemausert hat.

Bleiben wir bei den einladenden Meeresufern und verführerischen Stränden. Der Pazifik grüßt die Provinzen Guanacaste und Puntarenas des Festlandes und umschließt die kleinen Inseln Chiara, Isla del Canõ und Isla del Coco, die ebenfalls zu Costa Rica gehören. Die Provinz Limón gibt den Blick auf den Atlantik frei, aus dem sich die Insel La Noita erhebt. Im Landesinneren braucht man in den Provinzen Alajuela, Cartago und Heredia Freude am Bergwandern, während sich das Umland von San José etwas zugänglicher gibt. So zählt man sieben Provinzen auf Costa Rica.

Das gleichmäßige Klima auf Costa Rica bringt alles, was gut ist und gebraucht wird, zur rechten Zeit. Passatwinde führen von Oktober bis März den dringend benötigten Regen mit sich, während gleichzeitig von Dezember bis April auf der Seite des Pazifik eine Trockenzeit herrscht, die im Mai zu Ende geht. Doch keine Bange – Petrus hat dafür gesorgt, dass hier sogar bei Leben spendendem Regen immer wieder die Sonne scheint.

Unter Costa Rica brodelt es – davon zeugt der Vulkan Irazu, dessen Krater auch heute noch gewillt sein könnte, Feuer zu spucken. Damit erschöpfen sich die Gefahren aber auch schon, denn Costa Rica investiert in Bildung und Gesundheit statt in Armee und Waffen. Außerdem ist fast das ganze Land ein einziges Naturschutzgebiet, das sich dem Erhalt seines Regenwaldes verschrieben hat. Das ausgesprochen multikulturelle Ambiente sorgt dafür, dass sich afrokaribische, orientalische und europäische Wurzeln zwanglos zu einem bunten Zopf blühenden Alltagslebens flechten lassen, dessen Geschichte in über 40 Museen nachvollzogen werden kann. So findet der Gast hier nicht nur Lebensfreude pur, sondern auch informative Kultur.