Varnas – Sandig-sonnige Erholung in Bulgarien

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Nicht umsonst wird der wunderschöne und einladende Strand an der Küste der bulgarischen Stadt Varnas Goldstrand – oder in der Heimatsprache Slatni pjassazi – genannt. Feiner Sand verteilt sich hier am Schwarzmeerufer, und lädt jeden Besucher der Stadt ein, die Sonne und das strahlend blaue Wasser in vollen Zügen zu genießen. Dabei ist es völlig gleich, ob man sich den verschiedensten Wassersportarten widmet, oder einfach dem Bad in der Sonne frönt – die Tage hier werden auch ohne weitere Aktivitäten schnell zum reinen und vor allem steinlosen Genuss.

Natürlich hat die Stadt Varna nicht nur den Strand, mit dem sie ihre Aufwartung für die Urlaubsgäste macht. Der vier Kilometer lange und bis zu 100 Meter breite Sandstrand, der in der Sonne glänzt, bietet ein ganz besonderes Fotomotiv, und wer es nur irgendwie einrichten kann, muss den Sonnenuntergang über dem – im Sommer bis zu 25 Grad warmen – Schwarzen Meer einmal von dort aus gesehen haben. Direkt am Strand findet man als Urlaubsgast auch den weiteren großen Pluspunkt der Stadt: Zwei heiße, sprudelnde Quellen bahnen sich hier zwischen den sonnenlichtdurchfluteten Hainen ihren Weg aus der Erde. Hier stehen auch Kurhotels, in denen durch diese Quellen einige Anwendungen möglich werden.

Überhaupt hat man sich in Varnas der Wellness und einem ansprechenden Kurangebot verpflichtet. Die Möglichkeiten nehmen fast kein Ende und versetzen den erholungshungrigen Gast in einen Taumel aus Annehmlichkeiten. Jeglicher Stress fällt ab, und manche Sorge wird vergessen, wenn man sich den ausgezeichnet ausgebildeten und vorbildlich freundlichen Angestellten ausliefert, um die Vorzüge mancher Heilbehandlung auszukosten. Ob nach der Kunst von Pfarrer Kneipp oder anderen, überlieferten oder modernen Methoden behandelt wird, kann man ganz für sich allein entscheiden, und so sein ganz eigenes und vor allem relativ günstiges, aber nichts desto Trotz vorzügliches Wellness Programm zusammenstellen. Heilender Schlamm, therapeutische Bienenkuren, balneologische Behandlungen – in jeder Thematik gibt es hier mindestens einen Meister, der die freiwilligen Kurgäste nach allen Regeln seiner Kunst verwöhnt. Ob man nur eine einmalige Massage oder ein rund um die Uhr ausgefülltes Verwöhnprogramm bucht, muss man selber wissen – natürlich ist auch die Kombination aus Strand und Wellness durchaus erlaubt.

Für das Kulinarische ist in Varnas ebenfalls bestenfalls versorgt. Das Angebot beginnt beim reichhaltigen Buffet in den Hotels, gleich zu welcher Tageszeit, und endet mit den unterschiedlichsten Restaurants, die alle auf bestem Niveau ihre Gäste verwöhnen. Durch das wunderbare Essen angehäufte Kalorien lassen sich auf verschiedene Arten wieder herunter strampeln: Für jeglichen Wassersport können die verschiedenen Ausrüstungen kostenlos entliehen werden; nur als Beispiele seien Tauchen, Surfen und Wasserschi genannt. Neben dem Schwimmen in Pools oder im Meer hat jeder Sportler auch die Option auf Tennis, Radtouren und Wandern. Das bewaldete Umland von Varnas ist auch für romantische Spaziergänge bestens geeignet. Überhaupt lässt sich in der bulgarischen Stadt beinahe jede Art von Urlaub machen. Familienurlaub? Kein Thema. Liebesferien zu zweit? Hier ist Varnas geradezu prädestiniert, um unvergessliche Tage in trauter, verliebter Zweisamkeit zu verbringen. Auch für Reisen mit Vereinen oder Freunden sind die Hotels oder Bungalows in Varnas optimal geeignet. Party, Badelust und Sonnenvergnügen, Wellness, Erholung und freundliche Gastgeber – schöner kann Urlaub doch gar nicht sein.

Varna

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Nach der Tour an der Schwarzmeerküste entlang, die wir zumeist einsam, ruhig und wie Gott und die Natur sie geschaffen haben, vorfanden, führt unsere Reise nun nach Varna. Von dort aus geht es weiter zur rumänischen Grenze, die wir bis zu unserem Start- und Zielort Burgas erkunden wollen.
Noch auf hoher See strahlt uns der wie Gold leuchtende Strand vor Varna entgegen, und der ferne Blick auf die drittgrößte Stadt Bulgariens erfreut unser Auge. Wie ein Seidentuch auf einer Treppe, so weich und duftig liegt die 2500 Jahre alte Stadt da vor uns, offen gehalten, durch Schifffahrt und Reisende, in stetiger Umarmung mit dem Meer. Im Herzen grün, durch die mächtigen Kastanienbäume, lädt Varna jeden in seine alles andere als verstaubte Athmosphäre.

Weltbekannt als Seebad gibt es in der Stadt auch weltweit bekannte Kulturveranstaltungen, besonders bekannt ist der so genannte „Varnaer Sommer“, der jedes Jahr in den Sommermonaten veranstaltet wird. Nicht nur zu diesem großen Ereignis treffen sich in der Stadt Künstler aus aller Welt und geben Konzerte, laden zu Oper- oder Ballettaufführungen ein; beliebteste Bühne ist der Festivalkomplex am Meeresgarten. Nicht nur musikalisch ist dieser Meeresgarten ein Erlebnis – auch die Eindrücke, die man auf einem Spaziergang durch diesen, vielleicht schönsten Park der Balkanhalbinsel gewinnt, werden einen verzaubern. Fünfzig verschiedene Arten von Bäumen und blühenden Sträuchern säumen den Weg durch den Park zum angrenzenden Delphinarium.
Odessos, die Stadt am Wasser, nannten die alten Römer die Stadt, die sie sehr schätzten; sie errichteten im zweiten jahrhundert nach Christus ein riesiges Thermalbad – zu dieser Zeit gehörte Varna zum Imperium Romanum, dem Römischen Reich. Wer die Lebensweise der Römer kennt, kann sich in etwa vorstellen, mit welchem Reichtum – so zum Beispiel farbigem Marmor – die Thermen ausgestattet waren. Geschätzte 10000 Quadratmeter war die Fläche groß, wie man bei Ausgrabungen feststellte, und mit einem ausgeklügelten Bewässerungs- und Abwassersystem ausgestattet. Überreste von Becken, Hallen und Räumen mit für die damalige Zeit beachtlichen Raumhöhen zeugen von der Bedeutung eines derartigen Thermalbades für die verwöhnten Römer.
So wie die Römer machen auch heute viele Menschen Urlaub in Varna; schon deswegen findet man dort viele moderne Hotels aller Klassen, die traditionell ganz auf Badekultur, Wellness und Sport – vor allem Wassersport – ausgerichtet sind. Natürlich darf das Strandleben mit all seinen Begleiterscheinungen nicht fehlen; wer sich jedoch an den Strand legt, sollte aufpassen, dass er durch den stetig wehenden kühlen Wind die Sonne nicht unterschätzt, und sich statt ins Nachtleben eher in kühlende Umschläge stürzen muss, weil er völlig unbemerkt einen Sonnenbrand davongetragen hat.
Varna steht einer pulsierenden Großstadt in nichts nach. Wer den Trubel nicht verträgt, ist ein paar Kilometer weiter nördlich im ehemaligen „Drushba“ und heutigen “Sweti Konstantin i Elena” besser untergebracht. Das älteste Seebad Bulgariens, dessen Name übersetzt „Die Heiligen Konstantin und Elena“ bedeutet, hat seine Wurzeln im 6. Jahrhundert vor Christi Geburt, als das Gebiet noch unter griechischer Regierung stand. Im 14. jahrhundert erst erhielt der Ort seinen heutigen Namen, in Anlehnung an das damals entstandene Kloster „Sweti Konstantin“. Traumhaft schmiegt sich der Ort in seine drei Kilometer lange Küste ein, landeinwärts umgeben von einer weitläufigen Parklandschaft. Jede Bucht ein einzelnes Paradies, als hätte Gott in seiner besten Laune die Felsen steil und hoch dazwischengestellt, so dass man in windgeschützten, romantischen Winkeln die Ruhe am Strand genießen kann.

Mietet man einen Bungalow im Feriendorf von “Sweti Konstantin i Elena”, wird man ein separates Kinderzimmer vorfinden, bestens für den Familienurlaub geeignet.
Auch Urlaub der Extraklasse ist an diesem traumhaften Fleckchen Erde kein Problem. Im Fünf- Sterne- Hotel „Grandhotel Varna“ kann man sich der Wellness hingeben, außerdem ist dieses Hotel weltbekannt für sein Heilbäder- und Rehabilitationszentrum. Über 100 balneologische Heilbehandlungen kennt man dort. Die beliebtesten sind klassische Laserakupunktur, elektrogalvanische, mineralische und Kneipp- Perl- und Kräuterbäder, Paraffin- und Zwiebelumschläge, Reflektortherapie, Kräuterinhalation, transkutane Nervenstimulierung, verschiedene Massagen, bulgarische Elektro- und Lichtheilverfahren, Behandlung von Krampfadern und psychologisch bedingter Impotenz, außerdem differente Vorbeugungsbehandlungen.

Das dem Hotel anhängige Sportzentrum wird sogar von namhaften Leistungssportlern geschätzt. Keine Wünsche bleiben offen in den vielzähligen Becken und Anlagen der Bäderlandschaft, die auf einem großen Areal miteinander verbunden sind; innen wie außen. Geduscht wird hier mit warmem Mineralwasser, mit welchem auch einer der Pools gefüllt ist.

Baltschik – Weine und Feste sind hier an der Tagesordnung

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Wer sich für bulgarische Weine interessiert, der wird sicher mit dem früheren Namen Baltschiks was anfangen können. Der Ort hieß früher einmal Dionysopolis. Dionysos ist der Gott des Weines und der Fruchtbarkeit. Nach ihm wurde der Ort einst benannt, weil hier der Weinanbau eine lange Tradition verzeichnen konnte. Bereits bis ins fünfte Jahrhundert vor Christus kann man in diesem Ort den Weinanbau und den Handel nachweisen. Doch nicht nur früher, sondern heute immer noch wissen die Einwohner, wie es geht, guten Wein zu keltern. Es ist klar, dass hier natürlich auch der eigene gekelterte Wein in Feiern und Festen getrunken wird. Zahlreiche Feste laden jährlich viele Urlauber zu einem original bulgarischen Weinfest ein, auf dem natürlich der Wein in Litern fließt. Wer zwar auch der Geschichte wegen, weniger aber des Weines wegen nach Bulgarien fährt, der ist in Baltschik aber auch richtig. Nur zwei Kilometer entfernt ist das Schloss der rumänischen Königin Maria mit dem riesigen Schlosspark von zehn Hektar. Wer also in Baltschik ein Hotel oder ein Zimmer gebucht hat, wird sicher einmal das Schloss besuchen, welches aus altbulgarischen, gotischen, maurischen und aber auch orientalischen Stilelementen erbaut wurde. Der Schlosspark bietet zudem allerlei Highlights für die Botaniker unter den Urlaubern. Und zwar befindet sich dort die zweitgrößte Kakteensammlung Europas, die jeder Urlauber einmal gesehen haben muss.
Baltschik selbst ist ein wirklich malerischer Ort der sich am Hang zur Bucht am abfallenden Ufer befindet. Links und Rechts sind zahlreiche Weinanbaugebiete angelegt, die schon von Weitem zu sehen sind. An der Küstenstraße weiter nördlich entlang geht es nach Tuslata, ein Ort, der direkt am Meer liegt. Vielen ist dieser Ort wahrscheinlich bekannt durch die weltbekannte Heilschlammklinik und seinem Kurort. Der Schlamm kommt direkt aus einer ehemaligen Salzgrube und wird meistens verwendet, um Stütz- und Bewegungsapparat sowie das periphere Nervensystem zu heilen. Unter den Touristen und Urlaubern ist der Kurort wohl eher noch nicht so bekannt. Die hauptsächlichen Kurgäste sind immer noch die Einheimischen. Wenn man von diesem Ort aus weiterreist kommt man nach Durankulak. Das ist vor der rumänischen Grenze der letzte Ort Bulgariens.
In Durankulak gibt es einen 240 Hektar großen Süßwassersee. Das gesamte Gebiet um den See herum ist ein Naturschutzgebiet, das allen Pflanzenkundlern eine großartige Fauna und Flora bietet. Wer von dem Ort aus noch drei Kilometer nördlich fährt, kommt an den letzten Campingplatz am Meer den Kosmos. Dann kommt gar nix mehr. Lediglich unberührte Natur, Ruhe und Einsamkeit findet sich dort in dem Gebiet Bulgariens wieder. Der Ort Kavarna hat bis zu 150 Höhlen, die zum Teil zahlreiche Geheimkammern besitzen, die über sehr großartige und noch wunderbar erhaltene Wandzeichnungen verfügen.

Kamtschija – ein Fluss gibt seinen Namen her

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Kamtschija liegt südlich von Varna und ist ein großer Badeort. Hier war einst ein Fluss, der in das schwarze Meer mündet, der Namensgeber für den Ort. Diese Region ist ebenfalls auch bekannt für das Naturschutzgebiet Longosa, in dem zahlreiche tropisch aussehende Pflanzen sowie weite Wälder und einzigartige Felder mit Seerosen ihre Heimat haben. Kamtschija ist eine eher kleine Stadt und ein dementsprechend kleiner und noch unberührter Urlaubsort. Hier sind lediglich zwei Hotels im Ort, die gemütliche, jedoch auch einfache Zimmer zu ziemlich günstigen Preisen anbieten. Für Campingfreunde gibt es auch hier, direkt am feinsandigen Strand drei Zeltplätze. Der Strand hier hat gut zehn Kilometer Länge und ist durchwegs feinsandig. Da der Fluss Kamatschija hier direkt in das Meer mündet, versuchen immer wieder viele Urlauber in der Flussmündung zu baden, dies ist jedoch nicht so sehr zu empfehlen.
Wenn man weiter fährt, um das Land zu erkunden, kommt man in das kleine Dorf Schkorpilovzi. Wer hier auf große Hotels und Ferienanlagen hofft, der ist falsch. Lediglich keine Pensionen und zahlreiche Fremdenzimmer bieten hier Übernachtungsmöglichkeiten an. Auch gibt es am Ort zwei Campingplätze. Die gesamte Gegend liegt direkt in einem Laubwald, hinter dem aber schon der Sandstrand beginnt. Auch FKK-Freunde werden hier ihre helle Freude haben, denn dort ist FKK eben noch ganz öffentlich möglich.
Wer noch einen ruhigen und verträumten Ort Bulgariens sucht, der im bekannten Badeort Obzor durchwegs richtig. Das ist ein kleiner Ort, der rund 2.500 Einwohnern ein Zuhause gibt. So etwas einzigartiges wie hier, erlebt man selten. Hier küsst quasi der östliche Ausläufer des Balkans mit den dazugehörigen Wäldern den feinen, rund acht Kilometer langen – Strand. Woher wohl die gelassene Mentalität der Einheimischen kommt lässt sich nur vermuten. Hier sprechen viele Menschen Griechisch. Vielleicht hat hier ein Griechenland seine Spuren hinterlassen. Eine Spur davon ist die Sprache und sicherlich auch die Ruhe und Gelassenheit. Wer hier Urlaub machen möchte – und das sind nicht wenige Touristen – der muss sich frühzeitig um ein Zimmer kümmern, da hier in der Hochsaison meist alles ausgebucht ist. Für eine einmalige Übernachtung gibt es auch hier ein Motel und natürlich einen durchaus sehr gepflegten Campingplatz.

Kawazite – die Perle Bulgariens

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Bulgarien und seine Küste ist bekannt als feinsandig aber auch felsig. Wer dort Urlaub macht, wird Erholung pur genießen dürfen. Schlichte, einfache aber dennoch kontaktfreudige Einheimische bezaubern durch ihre Freundlichkeit und natürlich auch mit ihren wirklich klasse schmeckenden Rotweinen. Bulgariens Rotweine sind auf der Weinkarte aller bedeutenden Restaurants weltweit zu finden. Zahlreiche Restaurants laden hier zu einem Glas eben dieses genüsslichen Weins bei Blick auf das offene Meer im Sonnenuntergang ein. Urlaub der feinsten Art die doch durch ihre Schlichtheit besticht. Wer sich in Bulgarien auf Wanderschaft macht, der hat zu Fuß viele Möglichkeiten die Schönheit und Einmaligkeit der bulgarischen Natur bewundern zu können. Die Wanderwege versprechen oft auf der einen Seite den Blick aufs offene Meer und den totalen Gegensatz auf der anderen Seite, die steilen Weinhänge des Landes.
Wer in Bulgarien Camping liebt, der ist in der Gegend um Kawazite gut dran. Dort gibt es zahlreiche Campingplätze in wirklich allen Kategorien. Die Campingplätze dort sind eigentlich die Teuersten in ganz Bulgarien, jedoch aber für die Urlauber aus den reicheren Ländern durchaus noch bezahlbar. Auch eingefleischte Nudisten kommen hier voll auf ihre Campingkosten und können ihre Zelte etwa vier Kilometer im Süden am Fuße des romantischen Kap Agalina aufschlagen. Das Publikum dort ist in der Regel etwas jünger. Die Camper sind allesamt sehr aufgeschlossen. Zwar weißt der Campingplatz ein paar Defizite auf, was den Komfort betrifft, dieser wird aber durch die wirklich einzigartige Nudisten-Atmosphäre durchaus wieder wettgemacht.
Wenn man noch ein wenig weiter südlich fährt, erreicht man die traumhafte Bucht Zarskija saliv. Dort weißt von zahlreichen Bäumen eingesäumt eine Treppe die Besucher ans Meer. Wanderer finden sich vor allem in dieser Bucht wieder, denn hier ist ein kühler Brunnen, in dem man die mitgeführten Speisen – und natürlich auch sich selbst – ein wenig abkühlen kann. Ein Bad im Meer entspannt und bringt wieder Kraft für den weiterführenden Fußmarsch.
Doch, so traumhaft die Buchten hier entlang der Wanderwege auch sind, so gewaltig wird hier auch die Kraft der Natur erfahren. Viele dieser Buchten haben leider auch Opfer gefordert. So zum Beispiel auch eine Bucht, dem die Einheimischen den Namen „Germankata“ gegeben haben. Auf dem Felsen dort sind zahlreiche weiße Marmorplatten ausgelegt, die die Namen vieler Verstorbener haben. Germankata – der Name deshalb, weil dort einst ein Deutsches Mädchen den Tod fand. Germankata ist ins Deutsche übersetzt – die Deutsche. In den 60 Jahren passierte dieses Unglück. Die eigentlich gute Schwimmerin aus Deutschland sprang in die Fluten und kehrte leider niemals zurück. Die Felsen haben hier durchaus eine ganz heimtückische Eigenart. Wer drauf klettert, der muss weit nach oben, und von oben meint man auch, man ist so weit vom Meer weg. Allerdings klatschen die Wellen so sehr an die Felsen, dass diese mitunter einen in die Tiefe reißen kann. Hier haben die Bulgaren auch wieder einen ganz eigenen Namen. Sie nennen diese Stelle auch „martwo tetschenie“, was so viel wie Todesströmung bedeutet. Die Kraft des Sogs ist so groß, dass hier ein selbst sehr guter Schwimmer weit ins Meer mit rausgerissen wird, und mit einer dermaßen Wucht mit der nächsten Welle wieder an den Felsen zurückgeschleudert wird, dass dies nur selten jemand überlebt. Zum Baden sollte man also die etwas ruhigeren Buchten vorziehen.

Losenez – Bulgarien von seiner traumhaften Seite kennenlernen

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Losenez ist einer der Orte, den jeder Bulgarien-Urlauber einmal gesehen haben muss. Hier ist noch selten ein Tourist vorbei gekommen und hat seine Spuren hinterlassen. Die sagenhaften, großflächigen Weinanbaugebiete ergänzen sich hier wunderbar mit klarem tiefblauen Meer und breiten Sandstränden. Hier ist Bulgarien noch einfach typisch bulgarisch und längst noch nicht von Urlaubern überlaufen. Wer Bulgarien von seiner schönsten Seite erleben will, muss hierher kommen und eine oder vielleicht auch zwei Wochen an diesem wunderschönen Ort Urlaub machen. Der Strand ist lediglich durch eine steile Treppe zu erreichen inmitten der Weinlandschaft. Wellness und Erholung liegen hier an oberster Stelle bei einem Urlaub und natürlich auch dementsprechenden Angeboten. Wer statt Hotelurlaub lieber Campingferien machen möchte, ist hier genau richtig. Zwei Zeltplätze gehören zu den Gebieten Oasis und Balgara.

Eine Reise nach Zarevo lohnt sich auf jedem Fall. Hier ist praktisch die Heimat und das Leben der Bulgaren. Das Besondere hier ist, dass es auffällig wenig Urlauber in diese Stadt lockt. Hier scheint der Bulgare selbst seinen Urlaub zu genießen. Die gesamte Region hier ist auf Erholungs- und Wellness-Urlaub ausgerichtet. Beinahe jeder Urlauber, der in diese Region kommt, verbringt seine Ferien in einem der zahlreichen Erholungsheimen.

Wer hier etwas Abenteuer möchte, der muss mit einem Fischerboot an der Schwarzmeerküste entlang fahren und vielleicht mit dem Auto wieder zurück. Und alleine diese Autofahrt ist ein Abenteuer für sich. Hier wird einem guten Autofahrer schon etwas abverlangt, denn die Straßen sind nicht besonders gut ausgebaut. Nicht selten wird hier Erholung vom Ausflug nötig und ein Bad in einem Wellness-Pool genommen, bevor gemütlich zu Abend gegessen wird. Unbeschreibliche Schönheit der Natur trifft hier auf totale Ruhe und Erholung. Zwei Komponenten, die sich in Losenez und Zarevo ideal ergänzen. Lediglich die Sprachen Bulgarisch oder Russisch sollte man hier als Besucher beherrschen, da noch längst nicht viele Menschen auf Weltsprachen wie Englisch oder gar Deutsch eingestellt sind. Wer hier Urlaub in Bulgarien an der Schwarzmeerküste macht, hat eben noch Urlaub pur, mit allem, was dazu gehört.

Die Schwarzmeerküste in Bulgarien

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Hier findet sich in jeder Hinsicht Abwechslung, egal ob es sich um die Landschaft handelt, oder auch den Strand. Einmal felsig einmal sandig, ganz wie man es sich nur wünscht. Der Sonnenstrand der Schwarzmeerküste ist „Slatschev brijag“. Hier pulsiert das Leben in Bulgarien. Hier finden sich so ziemliche alle Urlauber wieder, die die bulgarische Schwarzmeerküste besuchen. Mit über 55.000 Hotelbetten sieht man, dass hier eben hauptsächlich das Geschäft mit dem Tourismus blüht. Hier ist das größte Seebad der Region. Hotels, Cafes, Kneipen und Bars so weit das Auge reicht. Und allesamt sind sie maximal 10 Minuten vom Strand entfernt.

Hier erlebt jeder Tourist so viel. Egal ob man sich nur in der Sonne aalen möchte, oder doch lieber den Segelschein günstig machen will, hier ist alles zu finden. Diese Urlaubsregion ist sehr viel bereist von Familien mit Kindern. Die Gastfreundlichkeit der Menschen ist unbeschreiblich. Wohin man sieht, Touristen und freundliche Bulgaren. Urlaub der ganz besonderen Klasse ist her angesagt. Egal ob arm, ob reich, ob jung oder alt, alles trifft sich in Sonnenbad. Der Strand ist hier einmalig. Über acht Kilometer und mit einer Breite von 150 Metern erstreckt er sich entlang der Schwarzmeerküste.

Auch am Abend wird dem Gast sicher nicht langweilig werden. Die Bars, Kneipen und Cafes bieten vielfältiges Abendprogramm. Ob Folklore oder Disko ob Klassik oder ein Jazzkonzert. Geboten ist hier immer was. Sogar der Strand wird von Gästen abends noch heimgesucht. Hie tobt eben der Bär. Und wer sich nicht in ein Hotelbett legen möchte, der hat immer noch die Chance, in einem der Feriendörfer in einem Ferienhaus oder an einem der zahlreichen Zeltplätze um Slantschev brajg seine Urlaubsunterkunft zu finden oder selber aufzustellen.

 

Primorsko

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Die Entspanntheit der Bulgaren kann man am besten im bulgarischen Landesinneren erleben. Wer jedoch einen actionreichen Urlaub möchte, der braucht sich nur an der Schwarzmeerküste niederlassen. Hier – vor allem in Primorsko. Egal ob man lieber nur entspannen und sich bräunen möchte, oder doch lieber Banana-Boat fahren oder einen Jetski ausleihen. Hier ist die ganze Gegend nach Touristen eingerichtet.

Wer es ganz abenteuerlich erleben möchte, der hat in Bulgarien noch immer die Möglichkeit, wild zu campen. Während das mittlerweile in allen anderen Ländern schon streng verboten ist, wird es hier von den Einheimischen noch toleriert. Am Lagerfeuer sitzend kann man hier das Rauschen des Meeres hören und sich mit Geschichten und Gesang den Abend gemütlich machen. Wichtig ist allerdings, dass beachtet wird, dass die Nächte in Bulgarien sehr frisch werden können. Genügend Nachtwäsche muss also unbedingt dabei sein. Am Sosopol, dem zur Stadt gleichnamigen Fluss befindet sich Bulgariens größtes Naturreservat Ropotamo. Dieses Stück Natur wird von vielen noch immer gerne als Urwald bezeichnet. Zahlreiche Tiere und seltene Pflanzen haben hier ihr natürliches Zuhause.

Etwas weiter im Süden – in Primorsko – ist diese natürliche Abgeschiedenheit dagegen nicht zu erhoffen. Wer sich hier ein Urlaubsdomizil ausgesucht hat, der muss gerne unter Leuten sein. Denn Primorsko möchte gerne Bulgariens bedeutenster Urlaubsort werden und befindet sich durch die zahlreichen Neubauten auf dem direkten Weg dort hin. Nicht unweit ist das Europas größte Jugendferienlager oder auch Feriencamp zu finden, wo sich jedes Jahr zahlreiche Schulklassen die Türklinke in die Hand geben.

Nessebar und Pomorie – Halbinsel mit Geschichte

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Die wohl ältesten Denkmäler Europas befinden sich in der knapp 10.000 Einwohner-Stadt Nessebar an der Küste des Schwarzen Meeres. Die Stadt liegt etwa 100 Kilometer von Varna in Bulgarien. Sie gilt als eine der ältesten Städte Bulgariens und ganz Europas. Viele Touristen besuchen jedes Jahr die alte Stadt, die ihren ganz eigenen Charme aufweist durch die typischen Schwarzmeerhäuser. Gleich den Bauwerken zum Beispiel in Sosopol sind diese Häuser erbaut.

Die Übernachtungsmöglichkeiten sind in Nessebar äußerst günstig, und können noch regelrecht verhandelt werden. Wer hier ein Bett mit 3 Euro erwischt, ist kein Glückspilz, diese Preise gibt es hier noch oft. Wer gerne Bulgariens Geschichte erkunden will, der ist hier genau richtig. Beinahe über 40 Kirchen waren hier eins gebaut, von denen allerdings nur noch wenige wirklich gut erhalten sind. Ganz Nessebar gleicht einer Stadt aus der Vergangenheit. Wer hier Urlaub macht, fühlt sich mehrere tausend Jahre zurückversetzt.

Wer Pomorie besuchen möchte, der sollte vorher nicht in Nessebar oder Sosopol gewesen sein. Denn im Gegensatz zu den anderen Orten ist Pomorie eine regelrechte Baustelle. Veraltet Industrien findet man hier zu Haufe. Doch langsam aber sicher renoviert und restauriert sich die Stadt. Wer Rücken und Gelenksleiden hat, der ist hier genau richtig, denn gerade Pomorie ist für den Heilschlamm bekannt, der sehr jodhaltig ist. Der mineralhaltige Boden in Pomorie zeigt sich auch am Strand wieder. Hier ist der komplette Strand mit schwarzem magnetithaltigem Sand bedeckt. Dies ist zwar selten zu finden, jedoch auch nach intensiver Sonnenbestrahlung sehr, sehr heiß und ohne Schuhe kaum zu belaufen. Auch hier sind die Übernachtungsmöglichkeiten noch sehr, sehr billig.

Bulgarien – Sosopol

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In den Urlaub möchte man nicht gerne weit Reisen, um möglichst schnell Sommer, Sonne, Strand und mehr genießen zu können. Bulgarien ist das Geheimziel – so zu sagen, der aufblühende Stern am Urlauberhimmel. Die Strände erstrahlen in Varnas, Kavarna, Obzor, Nessebar Primorsko und natürlich Sosopol nahezu in Gold. Egal, ob man nun nach Burgas reist, oder ob man direkt nach Sosopol in die Stadt reist, direkt am Schwarzen Meer gibt es diesen einmaligen Urlaubsparadies im exotischen Stil genießen. Hier herrscht überall Fahrverbot. Es gibt keine Fahrzeuge, die motorisiert sind. Fahrrad oder Fußmarsch sind hier angesagt. Doch die körperliche Anstrengung wird ganz schnell belohnt. Auf einer Halbinsel liegt die romantische Altstadt, die jeder Besucher oder Urlauber einmal gesehen haben muss. Hier sind noch die typischen Schwarzmeerhäuser zu sehen, denen man das Alter durchaus ansieht. Sie reihen sich links und rechts an den groß gepflasterten Straßen. Nach wie vor zieren die Häuser bereits vom Salz ergraute Schutzbretter, die nach wie vor ihre Arbeit gut machen.

Malerische Hügel und Häuser im Zusammenspiel mit dem Strand und Meer sind ein geeignetes und gerne fotografiertes Objekt für viele Touristen. 2.700 Jahre gingen zwar nicht spurlos an Sosopol vorüber, aber sind gerade das, was die Stadt ausmacht. Hier möchte man gerne alles, wirklich alles in Fotos festhalten, und zuhause den Verwandten, Bekannten und Freunden zeigen dürfen. Viele berühmte Maler haben die klasse Stadt Sosopol schon in Öl, oder auf einer Leinwand festgehalten. Hier in der Altstadt kommt jeder Besucher in den Genuss, von dem einen oder anderen Cafe aus den Blick aufs Schwarze Meer genießen zu dürfen. Von hier aus sieht man auch auf die größte Insel Bulgariens Küste, Sweti Iwan. Die Insel besticht sicher nicht durch ihre Artenvielfalt, sondern eher dadurch, dass sie regelrecht kahl ist, und außer einem Leuchtturm nichts aufzuweisen hat. Durch die Vielfalt der Besuchsmöglichkeiten und Aussichtsplattformen, fällt es einem gar nicht auf, dass hier kein Auto fahren darf. Zu Sosopol passen keine Autos oder motorisierte Fahrzeuge. Die Menschen sind hier überaus freundlich und versuchen den Gästen die Wünsche von den Augen ablesen zu können. Hier gibt es nämlich keine großen Komplexe die sich Ferienanlagen nennen. Urige, kleine und gemütlich eingerichtete Hotels und Pensionen passen genau so wunderbar zur Stadt und ihrem Bild, wie das Schwarze Meer mit Sonnenuntergang.